Zum Kongressvortrag am Sonntag, 4. März 2018, von 10.00 bis 11.00 Uhr

Barbara Simonson: Warum Ritalin keine gute Lösung ist – Gesunde Strategien, die wirklich helfen

Barbara Simonsohn ist Autorin von mittlerweile 27 Bestsellern. Mit ihren Büchern erzielte sie bisher allein auf Deutsch eine Gesamtauflage von fast 500.000, die vielen Übersetzungen sind dabei nicht mitgerechnet. Ihr Buch „Hyperaktivität – Warum Ritalin keine Lösung ist“, 2001 in der Erstauflage im Goldmann-Verlag erschienen, gehört zu den Werken, die die 1954 in Hamburg geborene Ernährungsberaterin bekannt machten. Weitere Bücher über Yoga, Reiki und gesunde Ernährung trugen zur großen Popularität der Autorin bei. Barbara Simonsohn gelingt es, ihr Wissen auf unterhaltsame und spannende Weise zu vermitteln. Sie prangert nicht nur an, sondern sie bietet auch konkrete und gut umsetzbare Alternativen für die Herangehensweisen an gesundheitliche Probleme an. Damit richtet sie sich diejenigen, die sich eigenverantwortlich um sich selbst und ihre Familie kümmern möchten. Und erfreulicherweise gibt es von diesen Menschen immer mehr.

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Ursprünglich studierte die vielseitige Hamburgerin Sozialwissenschaften. Sie erwarb ein Diplom in Politologie und gab Umweltkurse an der Hamburger Volkshochschule. Darüber hinaus lernte sie biologischen Land- und Gartenbau.

Seit 1982 praktiziert sie Reiki, das authentische Reiki lehrt sie seit mehr als 22 Jahren. Sie hat inzwischen mehr als 10.600 Seminarteilnehmer im In- und Ausland unterrichtet. Durch ihre Ausbildung bei Dr. Barbara Ray, die von Hawayo Takata im siebenstufigen authentischen Reiki ausgebildet wurde, steht Barbara Simonsohn in direkter Linie zum Begründer Dr. Usui.

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In ihrem Vortrag auf dem Spirit of Health Kongress 2018 „Warum Ritalin keine gute Lösung ist. Gesunde Strategien, die wirklich helfen“ geht es im Wesenlichen um die Beleuchtung der Frage, warum Ritalin keine Ursachentherapie ist. Simonsohn vertritt die Auffassung, das Präparat wirke nicht ganzheitlich, sondern ausschließlich symptomatisch, zudem gäbe es zu diesem Medikament noch immer keine Langzeitstudien. Der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther befürchtet durch die Einnahme des Mittels einen Dopaminmangel schon im mittleren Lebensalter und infolgedessen Morbus Parkinson. Das hätten Versuche mit Ratten ergeben. In ihrem Vortrag gehe es um die Nebenwirkungen von Ritalin, aber vor allem um gesunde Alternativen, ließ sie im Vorfeld wissen. „Unsere Lebensmittel enthalten immer weniger Vitalstoffe, die für eine optimale Gehirnleistung wichtig sind. Das Fatale: Alle Psychopharmaka, auch Ritalin, sind Vitalstoffräuber! Vitalstoffe sind wichtig, damit das Gehirn daraus Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin herstellen kann“, erklärt die Referentin. Ausgesprochen wirksam für Kinder und Erwachsene mit Aufmerksamkeitsdefizit sei die wildwachsende Afa-Alge. Aber auch andere Superfoods wie Moringa oleifera oder Artemisia annua sowie Omega-3-Fettsäuren, wie sie in Chia und Hanfsamen reichlich zu finden sind, seien eine große Hilfe. Neben einer vitalstoffreichen Ernährung sei Bewegung sehr wichtig, besonders Trampolinspringen und Kampfsport, um überschüssige Energie abzubauen“, ergänzt Barbara Simonsohn. Sie persönlich halte zudem sehr viel von authentischem Reiki als Entspannungsprogramm.

Hilfestellungen für Auswege aus dem Hamsterrad

„Mit meinen Büchern möchte ich Menschen darin unterstützen, gut umsetzbare Wege aus dem stressreichen Hamsterrad zu finden. ‚Immer mehr und immer schneller‘ – macht krank. Das sehen wir in der gesamten Gesellschaft. Daher fordere ich Entspannungsmethoden schon im Kindergarten und in der Grundschule. Ich favorisiere da das authentische Reiki, aber natürlich können es auch andere Übungen sein. Wichtig ist, dass wir den Leistungsdruck von unseren Kindern solange wie möglich fernhalten, am besten gar nicht erst aufkommen lassen. Entspannungsmethoden helfen dabei Glückserfahrungen zu machen; zumindest aber tragen sie im besten Falle dazu bei, dass Kinder frühzeitig lernen bei sich selbst zu bleiben, in ihrer Mitte sozusagen“, erklärt Barbara Simonsohn.

Wer sich so engagiert für die Gesundheit stark macht, hat es häufig mit Gegenwind zu tun. Davon kann auch Barbara Simonsohn ein Lied singen. Ihr Beststeller „Stevia – sündhaft süß und urgesund“ stieß nicht gerade auf die Gegenliebe der Zucker- und Süßstoff-Industrie. Das Unternehmen „Zucker Nord“ habe sogar bei ihr angerufen, um ihr Adressen von Stevia-Importeuren zu entlocken. Stevia war nämlich als gesunder Süßstoff lange Zeit verboten. Natürlich habe sie ihre Informationen damals für sich behalten. Heute sind Themen rund um „Zucker“, „Zuckersucht“ und andere Gefahren des „süßen Giftes“ in den Medien allgegenwärtig. „Vor zwanzig Jahren war das aber längst nicht so“, erinnert sich Barbara Simonsohn, „wer sich damals für Stevia engagierte und über die Gefahren des Industriezuckers aufklärte, war der Industrie ein Dorn im Auge. Dass diese Mechanismen immer noch wirken, sehen wir ja auch heute noch anhand vieler weiterer Beispiele. Entweder, man legt sich irgendwann ein dickes Fell zu oder man gibt auf.“

Aufgegeben hat Barbara Simonsohn zum Glück nicht. Sie gehört also zweifellos zu den Menschen, die sich als Pioniere verdient gemacht haben und die auch heute noch unermüdlich zu ihren Überzeugungen stehen. Ein weiteres Beispiel ist das eingangs bereits erwähnte Buch „Hyperaktivität – warum Ritalin keine Lösung ist. Gesunde Strategien, die wirklich helfen“. Mit diesem Werk legte sich die Autorin mit einem der größten Pharmariesen an: Novartis bzw. Ciba Geigi. Das Unternehmen war nämlich „not amused“, dass jemand nun an ihren Profiten knabberte. Prompt habe man dann das Gerücht verbreitet, die wildwachsende Afa-Alge, der Seelen-Stabilisator für Kinder mit Aufmerksamkeitsschwäche, sei hepatotoxisch, sie greife die Leber an…

„Was längst widerlegt war, blieb aber dennoch in der Gerüchteküche hängen, so dass leider nicht so viele Eltern zu dieser nebenwirkungsfreien Alternative griffen, wie ich mir das erhoffte“, berichtet Barbara Simonsohn. „Ich selbst nehme die Afa-Alge täglich und zwar seit 15 Jahren. Sie unterstützt geistige Leistungsfähigkeit und gute Stimmung. Meine Leberwerte sind top. In meiner Studie seinerzeit mit 44 Kindern mit ADS ging es allen Kindern durch die Afa-Alge wesentlich besser. Etliche Lehrer dachten in der Sommerpause, das entsprechende Kind bekäme ‚jetzt endlich‘ Ritalin. Die Eltern ließen sie in dem Glauben, um weitere Diskussionen zu vermeiden. Ich war schon froh, dass es überhaupt Eltern gab, die ihrem gesunden Menschenverstand mehr glaubten als den von der Industrie und der oft willfährigen Presse verbreiteten Informationen. Dabei wurden die Nebenwirkungen von Ritalin natürlich industrieseitig gerne mal unter den Tisch gekehrt. Aber es gab auch viele Eltern, die sich dagegen sträubten, es mit alternativen Ansätzen wenigstens einmal zu versuchen. Oftmals stellte sich dann später heraus, dass einige dieser Eltern selbst Suchtprobleme hatten, teilweise sogar das Ritalin ihrer Kinder einnahmen. Für die Kinder ist das dann besonders tragisch, weil sie immer die Symptome der Familien repräsentieren. Wenn die Eltern ihre eigenen Probleme nicht angehen, bleiben die Themen in der Familie und der ‚Griff zur Pille‘ wird dann zum Ersatz für eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Das ist schade und hier sehe ich eine sehr große gesellschaftliche und gesundheitspolitische Herausforderung für uns alle.“

Selbstermächtigung in Gesundheitsfragen

Barbara Simonsohn war ihrer Zeit oftmals voraus. Das Buch „Warum Bio? Gesunde Pflanze, gesunder Mensch“ wurde als Idee zur Zeit der BSE-Krise geboren. Heraus kam es allerdings zu Zeiten des Nitrofen-Skandals, als ein Bio-Bauernhof in eine mit Nitrofen belastete Halle zog. Das war das persönliche Pech dieses Bio-Bauern, wurde damals aber dazu genutzt, die Bio-Szene ein wenig in Ungnade fallen zu lassen. Das Timing der Bucherscheinung war somit nicht gerade ideal. Aber: Barbara Simonsohn deckte bei ihrer Recherche auf, dass die IG Farben eine Million Reichsmark investieren wollten, um Rudolf Steiner den „Landwirtschaftlichen Kurs“ abzukaufen, damit dieser nie erscheinen könne. Rudolf Steiner lehnte ab.

Die Massentierhaltung ist ein weiteres Thema, das im Zuge der Auseinandersetzung mit der Landwirtschaft nicht auszuklammern ist. „Das sorgte bei mir regelrecht für Albträume. Es war alles noch viel schlimmer als ich ursprünglich befürchtete“, resumiert sie. „Schon mit Mitte zwanzig, nach meinem Studium, verbrachte ich ja ein Jahr auf einem biologisch-dynamischen Hof. Ich kann Trecker fahren und Kühe mit der Hand und der Maschine melken. Mein Herz schlägt also schon lange pro Natur. Deshalb habe ich damals auch die ersten Umweltkurse überhaupt in Hamburg an der Volkshochschule gegeben. Das ist nun mehr als dreißig Jahre her.“

Ihr Credo war und ist: „Unsere Lebensmittel enthalten längst nicht mehr die Vitalstoffe, die wir angesichts unserer stressigen Lebensweise brauchen. Gründe dafür sind u.a. falsche Züchtungsziele, bei denen es nur um Äußerlichkeiten geht, der saure Regen und die Auslaugung der Böden. So leiden die meisten Erwachsenen nach den Erkenntnissen von Professor Hans Liesen unter subklinischen Mangelzuständen“, erklärt Barbara Simonsohn.

Strahlende Gesundheit? Nach Einschätzung der Autorin eine Fehlanzeige. Dieses Fazit führte zu zusätzlichen Themen, mit denen sie sich intensiv beschäftigte. Daraus entstanden weitere Bücher über sogenannte Superfoods: Papaya, Ananas, Gerstengrassaft, Afa-Alge, Moringa oleifera, Sibirische Zedernnüsse, Hanfsamen und Artemisia annua. Viele davon sind so genannte Adaptogene, welche sämtliche körperlichen und auch seelischen Funktionen harmonisieren. „Schließt man Superfoods in seine Ernährung ein, fühlt man sich oft, als falle der lang ersehnte Regen endlich auf ein ausgedorrtes Stück Erde. Der Mensch blüht auf“, ergänzt Barbara Simonsohn, die seit fast vierzig Jahren auch Azidosetherapie- und Fasten-Seminarleiterin nach Dr. Renate Collier ist. An der Ostsee leitet sie Fasten-Kurseminare und begleitet Menschen individuell als Fastencoach.

Auch zum Bereich Übersäuerung hat sie Standardwerke geschrieben. Übersäuerung sei die grundlegende Ursache der meisten chronischen Erkrankungen. „Sauer ist nicht lustig! Der Körper versucht, überschüssige Säuren im kollagenen Bindegewebe zu speichern. Leider wird dadurch der Zellstoffwechsel behindert. Auch schlägt zu viel Säure im Organismus auf Stimmung und Gemüt. Zum Thema Azidose-Therapie gebe ich bundesweit Seminare. Im Zentrum steht eine geniale Azidose-Massage zur Entgiftung und Entsäuerung, die man sich auch selbst geben kann. Seit 35 Jahren faste ich einmal im Jahr zwischen zehn Tagen und vier Wochen. Mein Büchlein „Fasten – leicht gemacht“ steht in der Bibliothek der Buchinger-Fastenkliniken“, berichtet sie.

Ein Leben für die gesundheitliche Aufklärung

Barbara Simonsohn schreibt als Gastautorin Artikel über Gesundheitsthemen für mehr als 25 Zeitschriften, zum Beispiel für „Natur & Heilen“, „Bio“, „Comed“, „Bewusster leben“, „Natürlich gärtnern“ und „Der Freie Arzt“. Ihre Artikel werden geschätzt, weil sie in der Lage ist, komplexe medizinische Sachverhalte allgemein verständlich auszudrücken. Diese Gabe, sich sprachlich auszudrücken, betrachtet sie als „Gottesgeschenk“. Ihr mittlerweile 98-jähriger Vater Wilhelm Simonsohn hat vor einigen Jahren eine viel beachtete Autobiografie „Ein Leben zwischen Krieg und Frieden“ herausgebracht. Und ihre Zwillingsschwester schreibt Gedichte. Neben spirituellen und Gesundheits-Artikeln schreibt sie auch Reisereportagen. Besonders interessieren sie Gemeinschaften, Zentren und Kraftorte, an denen Körper, Seele und Geist sich erneuern können. Viele Anregungen für ihre Arbeit fand sie in der weltbekannten Findhorn-Gemeinschaft in Schottland, einem Zentrum für Spiritualität und Gartenbau, in dem nicht nur Pflanzen, sondern auch Seelen wachsen. Dort lernte sie 1981 auch das authentische Reiki kennen, eine alte Selbstheilungs- und Einweihungsmethode.

Barbara Simonsohn gehört mittlerweile mit über 10.600 Seminarabsolventen in allen sieben Graden, einschließlich der drei Lehrerstufen, zu den erfolgreichsten Reiki-Lehrern im deutschsprachigen Raum. Zurzeit unterrichtet sie bundesweit und in Österreich, nämlich in Hamburg, Berlin, Köln, München und Graz. Insgesamt fünf Bestseller hat sie zu diesem Thema geschrieben. Gerade ist bei „Schirner“ ihr neues Buch „Reikischule für Einsteiger“ als Taschenbuch erschienen. Barbara Simonsohn betrachtet diesen uralten Weg zur Aktivierung universeller Energie, den alle alten Hochkulturen kannten, als effektiven Weg, die Schwingung auf diesem Planeten zu erhöhen und Menschen mit ihrem Potenzial in Kontakt zu bringen.

Sie machte zwei Jahre hintereinander Entwicklungsarbeit auf Haiti. Dort unterrichtete sie insgesamt 65 Frauen in den Bereichen gesunde Ernährung, Gartenbau sowie Aidsprophylaxe und Empfängnisverhütung. Im Rahmen ihrer Arbeit pflanzte sie zusammen mit den Frauen mehr als 250 Fruchtbäume. Viele Reisen führten sie nach Thailand, Australien, in die USA, nach Indien und Afrika. Barbara Simonsohn fördert eine Urwaldschule in der Nähe von Mombasa, Kenia, und ein Schulprojekt mit Unterkunft und Verpflegung in Äthiopien. Außerdem ist sie in Tierschutzprojekten aktiv und engagiert sich umweltpolitisch im NABU und der Organisation „Sea Shepherd“.

Sie hat einen Schrebergarten, den sie biologisch bewirtschaftet, und ist im Permakulturprojekt „Tifu“ am Hamburger Volkspark aktiv. Ihre beiden Kinder wurden nachhaltig durch das mütterliche Engagement geprägt. Ihre 22-jährige Tochter studiert im Masterstudium „Umweltnaturwissenschaften“ in Hohenheim und ihr 28-jähriger Sohn ist Kaufmann für Außenhandel im Bereich Lebensmittel in Hamburg, mit den Schwerpunkten „bio“ und „fair trade“. Ihre Sommerurlaube verbringt Barbara Simonsohn gern am Jadebusen, wo sie in Sehestedt eine Umwelt-Erlebnisstation betreut, auf der sie Menschen die Tiere und Pflanzen des Wattenmeeres und der Salzwiesen nahe bringt.

Die Autorin lebt mit ihrer Katze in den Elbvororten in Hamburg. Sie ist sportlich bis zur Halbmarathondistanz, läuft Ski und geht im Sommer Windsurfen. Außerdem praktiziert sie Yoga – vor allem die „Fünf „Tibeter“; in dem Bereich bildet sie auch Trainer aus. Dank gesunder Biokost, Wildkräutern, Superfoods, Fitness und anscheinend guter Gene – ihr Großvater mütterlicherseits wurde 105 und starb an Altersschwäche – bleibt die Autorin und Seminarleiterin sicherlich noch viele Jahre aktiv und wird noch einiges bewegen. Schon jetzt hat sie vielen Menschen zu einer besseren und stabileren Gesundheit verholfen, was viele Leserzuschriften und Rückmeldungen von Seminarteilnehmern zeigen.

Der Satz von Henry Ford, „Gesundheit gibt es nicht im Handel, sie wird erkämpft durch Lebenswandel“ ist ihr Leitmotiv. Und auch die Umwelt liegt ihr am Herzen: „Eine intakte Umwelt ist nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts. Mit Reiki, Meditation und Yoga erkunde ich nach wie vor auch meine inneren Welten und bin überzeugt: Der Mensch ist viel mehr, als er denkt! Als unser aller Ziel betrachte ich die Reise vom Kopf ins Herz.“

Kontakt: Barbara Simonsohn, Tel. 040-895338, Holbeinstr. 26, 22607 Hamburg
E-Mail: info@barbara-simonsohn.de
Barbara Simonson im Internet

 

Barbara Simonson im Jim Humble Verlag

Artemisia – Königin der Heilpflanzen

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Moringa oleifera – der essbare Wunderbaum

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Warum Ritalin keine gute Lösung ist
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