Zum Kongressvortrag von Dr. Johann Loibner „Impfung und Heilung – Zwei Schwestern, die sich nicht vertragen“,am Samstag, 3. März 2018, von 10.30 bis 11.30 Uhr

Inhaltlich geht es in Dr. Loibners Vortrag um die Geschichte der Impfungen, um „Bakterien und Viren – unsere Freunde“, um Krankheit als Heilungsprozess und um die Frage, was wirklich schützt.

Dr. Johann Loibner gehört seit Jahrzehnten zu den Medizinern, die sich mit großem Engagement der Impfaufklärung widmen. Er ist Initiator von AEGIS Österreich, einem Verein zum Schutz und zur Förderung des Immunsystems. AEGIS steht für „Aktives Eigenes Gesundes Immunsystem“ (www.aegis.at). Vereinsziel ist es, über die Risiken von Impfungen aufzuklären und Eltern somit im Entscheidungsprozess zu unterstützen. Der Verein arbeitet mit einem Telefonservice und bietet eine Fülle an Material zum Thema Impfen sowie viele kostenlose Downloads. Er unterstützt zudem fallweise Betroffene bei Gerichtsprozessen.

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Dr. Loibner, 1944 geboren, ist verheiratet und hat vier Kinder. Er studierte Medizin in Graz und promovierte 1970. Schon nach wenigen Jahren der Tätigkeit in einer Landpraxis erkannte er, dass Ärzte in entscheidendem Maße im Dienst der Politik und Industrie stehen. „Anonyme Gruppen, welche die Guidelines für Therapien erstellen, diktieren, was als Medizin gilt“, schlussfolgert er.

Aus diesen Erfahrungen heraus gab er seine sehr gut etablierte Kassenarztpraxis auf und studierte Homöopathie. Darüber hinaus setzte er sich intensiv mit der Vollwerternährung nach Dr. Max Otto Bruker und der Medizin nach Sebastian Kneipp auseinander. Mit diesem umfangreichen Wissen führte er schließlich 35 Jahre lang eine erfolgreiche Privatpraxis. Er erkannte das ärztliche Gespräch schon beizeiten als den elementaren Bestandteil wirksamen ärztlichen Handelns. Über einen Zeitraum von acht Jahren hat Dr. Loibner an der Universität Graz Seminare über Homöopathie für Medizinstudenten und Ärzte abgehalten.

Ein Arzt aus Leidenschaft

Im Laufe seines ärztlichen Wirkens ist er immer häufiger auf das Thema Impfung gestoßen – zwangsläufig, denn wer sich als Arzt ganzheitlich orientiert und wirklich ursachenbasiert behandeln will, kommt an dieser Thematik früher oder später nicht mehr vorbei. „Gesucht habe ich dieses Thema nicht“, sagt der engagierte Arzt und Impfkritiker heute. Doch im Laufe der letzten Jahrzehnte wurde daraus seine Hauptaufgabe. Nachdem er immer mehr durchschaute, mit welch lückenhaften bis sogar falschen Informationen die Pharmaindustrie wirbt, wurde die sachliche Aufklärung über das Impfen und dessen Risiken zu einer Art Passion für Dr. Loibner. „Die Impfpropaganda beruht wesentlich auf Irrtümern“, postuliert er inzwischen.

Wegen seines unermüdlichen Engagements wurde er 2009 aus der Ärzteliste gestrichen. Wie kam es dazu? Ein sehr großer Impfstoffhersteller hatte eine Selbsthilfegruppe instrumentalisiert, die sich bei der Österreichischen Ärztekammer darüber beschwerte, dass Dr. Loibner öffentlich von Impfungen abriet. Das führte zu einem Disziplinarverfahren. Die Disziplinarkommission der Ärztekammer Steiermark verhängte 2005 ein dreijähriges Berufsverbot.

In der Begründung für sein Berufsverbot und die Streichung aus der Ärzteliste hat die Behörde unter anderem ausgeführt: „Er beeinflusst die unwissende Patientenschaft“ und „Er ist eine Gefahr für die Volksgesundheit“.

Im Nachhinein wurde deutlich, dass dieser Prozess rechtswidrig war, denn der Disziplinaranwalt hatte behauptet, Dr. Loibner könne sein „Recht auf Meinungsfreiheit“ nicht geltend machen, wenn die Gesundheit von Menschen dadurch gefährdet sei. Natürlich hatte kein einziger Mensch durch die Aufklärungsarbeit von Dr. Loibner beweisbaren gesundheitlichen Schaden erlitten. Letzten Endes wurde das Urteil vom Berufungssenat der Österreichischen Ärztekammer wegen formaler Mängel aufgehoben. Danach hatte die Disziplinarkommission die Angelegenheit zunächst nicht weiter betrieben, doch damit war die Angelegenheit noch nicht vom Tisch, denn die Drahtzieher des Berufsverbotes dachten sich eine neue Strategie aus.

Bedauerlicherweise gibt es in solchen Inszenierungen auch immer Figuren, die sich vor den Karren bestimmter Interessengruppen spannen lassen. Nachdem die „Selbsthilfegruppe“ sich sogar mit der österreichischen Bundesministerin Kdolsky in Verbindung setzte, musste Dr. Loibner schließlich vor dem Ehrenrat der Ärztekammer vorstellig werden. Dabei ging es um die Feststellung seiner Vertrauenswürdigkeit. Es wurde ein Bescheid erlassen, der beinhaltete, dass Dr. Loibner seinen Ärzteausweis abgeben sollte. Doch dagegen legte er beim Landeshauptmann der Steiermark Widerspruch ein, denn der muss solch ein Berufsverbot unterzeichnen.

Die Hierarchien der Behörden funktionieren in Österreich ähnlich wie andernorts. Das wurde auch deutlich, nachdem dieser Landeshauptmann das Berufsverbot unterzeichnete. Der Kampf ging also weiter, doch am Ende zahlte sich die Hartnäckigkeit aus: Der Verwaltungsgerichtshof Wien hat dieses skandalöse Berufsverbot im Sommer 2013 wegen vorrangiger Rechtswidrigkeit schließlich aufgehoben.

Dieses Beispiel zeigt, wie rigoros gegen impfkritische Ärzte vorgegangen wird, um sie mundtot zu machen, und dass es eines langen Atems und starker Nerven bedarf, um sich gegenüber dem medizinischen Establishment zu behaupten. Erlebnisse wie diese bieten beinahe Stoff für einen Krimi. Um Licht in das gigantische „Geschäft mit der Unwissenheit und der Angst“ zu bringen, hat Dr. Loibner seine Überzeugung mehrfach heldenhaft verteidigt. Dabei war er nicht von Anfang an ein impfkritischer Mediziner.

Zu Beginn seiner ärztlichen Laufbahn war Dr. Loibner kein Impfkritiker

Wie fast jeder andere Arzt befürwortete auch er am Anfang seiner ärztlichen Tätigkeit Impfungen. Nachdem allerdings einer seiner Patienten nach einer Impfung gegen FSME an Meningitis erkrankte, war sein Vertrauen in die Behörden im Gesundheitsministerium erstmalig erschüttert. Wenige Monate später starb eine Studentin infolge einer Impfung gegen FSME. Ab dem Moment begann Dr. Loibner damit, das Thema Impfungen umfassend neu zu studieren. Er vertiefte sich in die Geschichte der Epidemien und in die der Impfungen. Er studierte regelrecht noch einmal neu – insbesondere auch Mikrobiologie und aktuelle Immunologie.

Schließlich wurde ihm klar, dass er die ahnungslosen Menschen darüber aufklären musste, dass Impfungen niemals auch nur einen einzigen Menschen vor Krankheiten geschützt haben können, im Gegenteil: Impfungen haben seiner Ansicht nach Abertausende Menschen getötet und bis heute ebenso vielen Menschen die Gesundheit zerstört. Dieses Wissen verbreitet er trotz gewaltiger Widerstände bis heute. Dr. Loibner versucht immer mehr Menschen bewusst zu machen, dass Impfungen ohne Wissen und Zustimmung der Menschen schwere Verstöße gegen die Menschenrechte sind.

Mythos ansteckende Krankheiten

Hartnäckig hält sich die Hypothese, also die nicht bewiesene Annahme, viele Krankheiten entstünden durch Krankheitserreger. Die Frage, ob eine so genannte Infektion nicht mehr über das infizierte Lebewesen und dessen Milieu aussagt, das über entsprechende Symptome zum Ausdruck kommt, als über den „Erreger“, wird dabei zumeist nicht gestellt. Naturgemäß sei jedes Lebewesen so angelegt, dass es eine optimale Lebensdauer bei guter Gesundheit erreichen könne, erklärt Dr. Loibner und ergänzt: „Wirken störende Einflüsse auf den Organismus ein, besteht Mangel an Ernährung, Kleidung, Sauberkeit, Zuwendung und so fort, reagieren verschiedene Bereiche mit Veränderungen, die wir Krankheit nennen. Fieber, Schüttelfrost, Ausscheidungen, Schwellungen, Schmerzen, herabgesetzter Kreislauf, Vergrößerungen von Drüsen, Veränderung der Stimmung etc., dies alles sind Antworten des Körpers auf eine Schädigung von außen. Zu den Ursachen können auch ein wenig akzeptierendes Umfeld gehören, wie etwa Lieblosigkeit, Mobbing oder andere Einflüsse, die einen Menschen oder ein Tier geist-seelisch belasten können. Zugleich versucht der Organismus über diese Reaktionen das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen. Ein verletztes Glied verlangt nach Schonung durch Ruhigstellung. Nach Unterkühlung erzeugt der Körper hohes Fieber, um energiereiche Reparaturprozesse durchzuführen. Krankheiten sind also nichts anderes als Reaktionen auf Schädigungen aus dem Umfeld!“

Mit anderen Worten: Um sich mit Keimen zu infizieren, muss eine entsprechende „Resonanz-Bereitschaft“ des Körpers vorhanden sein, denn wesentlich entscheidet das Milieu darüber, wer woran erkrankt. Doch ohne gründliche historische Kenntnisse über die federführenden Protagonisten und Profiteure des Impfens erschließt sich die Bandbreite der Thematik nicht. Dabei ging es – und geht es noch heute – vor allem um Deutungshoheiten, Machtansprüche und Geschäfte. Diese Hintergründe werden an Universitäten nicht gelehrt und kaum ein Medizin- oder Pharmaziestudent hinterfragt das. Genau deshalb spannt Dr. Johann Loibner bei seinem Vortrag auf dem Spirit of Health Kongress 2018 den Bogen von der Geschichte des Impfens über einen etwas anderen Blick auf Viren und Bakterien bis hin zur Bedeutung von Krankheiten für den Organismus und der abschließenden Beleuchtung der Fragestellung, was denn wirklich (im Sinne von wirksam und „in die Wirk-lichkeit“ bringend) helfen könnte.

Loibner vertritt die Auffassung, die etablierte „Ansteckungslehre“ führe in die Irre und beruhe auf Denkfehlern. Dabei würde Ansteckung mit Vergiftung verwechselt und ein gehäuftes Auftreten von Krankheiten werde gemeinhin als Ansteckung interpretiert, weil man schlussfolgere, dass dort, wo Viren und Bakterien auftauchten, zwangsläufig Infektionen auftreten würden. Doch sei das jeweilige (körperliche, geistige und seelische) Milieu zu betrachten, wolle man Krankheiten wirklich auf den Grund gehen.

Impfktitiker, wie Dr. Johann Loibner und viele andere, sägen an den jahrhundertelang installierten Säulen des medizinischen Establishments, zu denen eben besonders auch die Infektionshypothese gehört. Wenn eine dieser Säulen zusammenbricht, hat das Folgen für das ganze „Gebäude“; nicht zuletzt sind das Gründe dafür, warum Impfkritiker so hartnäckig diffamiert und angegriffen werden. „Der Mensch ist ein multidimensionales Wesen. Wenn wir schon über ganzheitliche Medizin sprechen, die nicht nur den Körper sondern im besten Fall auch den Geist und die Seele berücksichtigen sollte, kommen wir an einer fundierten Auseinandersetzung mit der Impfhypothese nicht vorbei“, fordert Dr. Loibner.

Er findet diie heutzutage gängigen Methoden Anti-biotika, Anti-rheumatika, Anti-depressiva, Anti-pyretika etc. beruhten auf der Vorstellung, die Krankheit sei der Feind, der niedergemacht werden müsse. Dieser Zugang zur Krankheit führe jedoch zur Scheinheilung. Aus demselben Grund könne das Impfen nie Krankheiten verhindern.

„Heute haben wir in unserer modernen Gesellschaft ganz andere Seuchen wie Fettsucht, Diabetes, Depressionen, Burn-Out, Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und und und. Prävention in diesen Bereichen braucht die Gesellschaft in erster Linie und eine Agrarwirtschaft, die sich an den natürlichen Rhythmen der Natur orientiert und nicht an Profitmaximierungen der Konzerne.

Was macht uns und unsere Kinder krank? Die omnipräsente Reizüberflutung, denaturierte ‚Lebensmittel‘ voller Zusatzstoffe! Aber bei Kinderkrankheiten wie Masern sollen dann plötzlich ‚Impflücken‘ geschlossen werden. Warum? Weil ganze Branchen davon profitieren!“

In seinem Buch „Impfen – Das Geschäft mit der Unwissenheit“ finden Interessierte eine Vielzahl an Informationen rund um dieses Thema. Erfreulicherweise erkennen inzwischen immer mehr Menschen diese Zusammenhänge und engagieren sich gemeinsam für ein neues Bewusstsein. Der Spirit of Health Kongress 2018 soll, wie schon die Kongresse 2014 und 2015, Beiträge dazu leisten. Ein neues Bewusstsein in der Medizin wird sich nicht mehr aufhalten lassen, auch wenn das Establishment das zu verhindern versucht. Das mechanistische Weltbild, das Menschen auf Maschinen reduziert, hat ausgedient. „Es ist an uns allen, uns wieder als göttliche Wesen zu begreifen und dafür einzutreten, regional, national und überregional aktiv zu sein, denn es geht um unsere Zukunft und die unserer Kinder“, lautet der Appell des Mediziners.

Jahrzehntelanges Engagement trägt Früchte

Bisher hat Dr. Loibner über zweihundert Vorträge und Seminare in Österreich, Slowenien, der Schweiz und in Deutschland gehalten. Er ist wissenschaftlicher Berater von AEGIS Österreich. Es wurden zwölf österreichische Impfforen mit durchschnittlich drei- bis vierhundert Teilnehmern abgehalten, an denen er federführend beteiligt war. Für impfkritische Ärzte gründete er das Symposium Pathovacc, an dem bisher jährlich fünfzig bis hundert Ärzte teilgenommen haben. Das von der Regierung seinerzeit angeordnete Berufsverbot wurde auch durch das Engagement dieser Initiative beendet. In verschieden Fernseh- und Radiosendungen ist Dr. Loibner als ärztlicher Impfgegner mittlerweile ein renommierter und respektierter Interviewpartner. Er betreibt weiterhin Forschungen zum Thema Impfungen, hält Vorträge und veröffentlicht seine Erkenntnisse.

Als Autor impfkritischer Bücher und Artikel gilt Dr. Johann Loibner heute als einer der namhaftesten Experten in Sachen Impfaufklärung. Es erschienen zahlreiche Artikel von ihm im Magazin AEGIS Impuls des Schweizer Netzwerks Impfentscheid und im Impf-Report von Hans Tolzin. Der wegweisende Artikel „Zur Beurteilung von Impfschäden“ wurde in der SV-Zeitung, 1/08 dem periodisch erscheinenden Organ der Gerichtssachverständigen Österreichs, veröffentlicht.

Ganzheitliche Medizin – für Dr. Loibner ein Selbstverständnis

Einige seiner Gutachten als gerichtlich beeideter Sachverständiger führten inzwischen sogar zur Anerkennung von Impfschäden. Sein Buch „Impfen – Das Geschäft mit der Unwissenheit“ ist 2014 in der 4. Auflage erschienen. Dieses Buch wird demnächst in französischer Sprache herausgegeben. Im Frühjahr 2015 erschien das zweite Buch „Mythos Ansteckung“. Mit diesem kleinen Werk hofft er ins Mark der Impfpropaganda zu stoßen. Auch mit seinem neuen Buch „Homöopathie für alle“ will er Menschen dazu ermutigen, sich bei Erkrankungen wieder selbst zu helfen.

Nach 45 Jahren ärztlicher Erfahrung sieht er im Arzt den Begleiter, Betreuer und Erzieher. Über allem stehe, so Dr. Loibner, das ärztliche Gespräch. Die Deutungshoheit solle bei den Patienten liegen. Der Patient müsse dem Arzt vertrauen können. Dabei sei es von entscheidender Bedeutung, dass der Arzt zuhören kann. Er müsse dem kranken Menschen helfen, seine Krankheit zu verstehen, ihm die Zusammenhänge zwischen der Natur, der Person, dem Umfeld und seiner Lebensweise erklären können. Bevor überhaupt eine Therapie begonnen würde, müsse er dem Patienten helfen, die krankmachenden Umstände zu erkennen und diese im Rahmen seiner individuellen Möglichkeiten und Bereitschaft zu vermeiden. Krankheiten seien Hilferufe von Körper, Geist und Seele, resümiert Dr. Loibner. Erst wenn ein auf Vertrauen und Empathie gestütztes Verhältnis zwischen Arzt und Patient hergestellt und bei dem Patienten ein Grundverständnis für seine Situation erreicht worden sei, könne die Behandlung beginnen.

„Als Therapie stehen an erster Stelle Methoden, die nicht in die vorhandenen Heilprozesse eingreifen. Dazu eignen sich besonders die Homöopathie und die kunstgerechte Anwendung der Kneipp-Medizin“, ergänzt Dr. Loibner, ein Arzt, der sich noch gegenüber dem Grundsatzprimum nihil nocere – zu allererst keinen Schaden zufügen!“ verpflichtet fühlt.

 

Dr. Johann Loibner im Jim Humble Verlag

Homöopathie für alle

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Mythos Ansteckung

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Impfung und Heilung – Zwei Schwestern, die sich nicht vertragen
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