Zum Kongressvortrag von Dr. Hartmut Fischer am Samstag, 3. März 2018, von 15.00 bis 16.00 Uhr Uhr

Dr. Hartmut Fischer: Neue therapeutische Ansätze mit DMSO

Dr. Hartmut Fischer ist Fachmann. Er studierte an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Würzburg. Anschließend arbeitete er als Chemiker für organische Synthese in der Forschung und promovierte. Es folgten weitere Berufsjahre in der Pharmaindustrie bei einer führenden Pharmafirma. Die dort gemachten Erfahrungen bewegten ihn dazu, sich für die alternative Heilkunde zu engagieren. Bald schon erkannte der an sich eher menschenscheue Wissenschaftler, dass er über seinen Schatten springen musste, wenn er dem Druck, der auf ihn ausgeübt wurde, etwas entgegensetzen wollte. Es war seine Aufgabe, die ihm gut bekannten Wirkungsweisen und Risiken der chemisch-pharmazeutischen Medikamente publik zu machen. Um die Menschen zu erreichen und aufzuklären, brauchte er die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien und so begann er Bücher zu schreiben.

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Seitdem sieht er seine Lebensaufgabe in der Erforschung einfacher, natürlicher Substanzen und der Verbreitung seines Wissens darüber. Er will den Menschen reine Natursubstanzen an die Hand geben, damit sie diese sowohl in therapeutischen Praxen und Kliniken einsetzen können, aber auch, um es dem Anwender zu Hause zu ermöglichen, eigenverantwortlich mit solchen Natursubstanzen für seine Gesundheit zu sorgen.

Er stellte bei seiner Arbeit fest, dass es eben keine ideologische Verbohrtheit ist, Wert auf reine Naturstoffe zu legen, denn der Mensch ist ein Kind dieser Erde und – wie alle Lebewesen – seit Hunderten von Millionen Jahren auf diesem Planeten entstanden und Teil der Natur. Wir alle sind an diese Stoffe adaptiert, unsere Körper kennen die verschiedenen Wirkstoffe und Wirkweisen. Alle die Millionen von hochkomplizierten Vorgängen in unseren Körpern, wie auch die in Pflanzen und Tieren, sind uns, als einem Teil des Ganzen, seit Urzeiten bekannt. Unsere Körper kennen sich damit aus und reagieren entsprechend. Da Hartmut Fischer sowohl Naturheilkundiger als auch Chemiker ist, verstand er, dass die Verabreichung von Chemikalien, die nicht im Kontext des Lebens auf unserer Erde stehen, im Körper zwar wirken, den Körper aber nicht als alte Bekannte betreten, sondern als fremde Invasoren. Oder wissenschaftlich ausgedrückt: Unser Stoffwechsel kann die synthetischen Stoffe nicht interpretieren.

Ein einfaches Bild sind der Baum und der Kupfernagel. In der Natur bekommt ein Baum niemals reines Kupfer in seinen Körper injiziert. Natürliche Kupferverbindungen kennt er sehr wohl und baut davon auch einige in seinen Körper ein. Schlägt man aber einen Kupfernagel in einen Baum, so stirbt er ab.

Die Wirkstoffe der Natur hingegen können dem Körper (Geist und Seele) in einer Weise helfen, die ihn wirklich heilt, und nicht nur Symptome beseitigt. Die dem Körper fremden Chemikalien der Pharmazie zeigen zwar Wirkung, aber sie heilen nicht.

Man darf jedoch nicht vergessen, dass auch viele pharmazeutische Wirkstoffe ursprünglich aus der Natur stammen und sehr gut von unserem Körper aufgenommen werden. Zum Beispiel die aus der Weidenrinde gewonnene und schon seit alters her eingesetzte Salizylsäure. Diese Substanz senkt Fieber und lindert Schmerzen und Schwellungen. Da man aber bislang natürliche Substanzen nicht patentieren lassen kann, verlegte sich der Hersteller von Aspirin darauf, die natürliche Salizylsäure chemisch zu verändern. Der Wirkstoff in Aspirin ist nun Acetylsalicylsäure und konnte zum Patent angemeldet werden. Sie wirkt sehr ähnlich, wie die ursprüngliche Salicylsäure, hat aber andere Nebenwirkungen.

Das noch heute gebräuchliche Herzmittel Digitalis aus dem Fingerhut war eine fast vergessene Arznei aus dem Frühmittelalter und nur noch eingeweihten Kräuterfrauen bekannt, bis der englische Arzt William Withering 1775 die Substanz für die moderne Medizin entdeckte. Die Frau eines Patienten, der an Wassersucht durch Herzschwäche litt, erzählte dem Arzt, dass die überraschende Heilung durch die Behandlung einer Kräuterfrau erfolgt sei. Withering konnte zwar aus dem Kräuterweiblein nicht herausbekommen, was sie angewendet hatte, ließ sie aber beobachten und fand heraus, dass sie Fingerhut verwendete.

Der Fingerhut ist auch ein schönes Beispiel dafür, dass die Naturstoffe vollkommen anders mit dem Körper kommunizieren als Chemikalien.

„Die Dosis macht das Gift“ postulierte der antike Arzt Paracelsus. Naturheilkundler sprechen auch von der „therapeutischen Breite“, also der Höhe der Dosierung, in der ein Mittel heilkräftig wirkt, aber noch nicht schädlich ist. Der Wirkstoff des Fingerhutes bewirkt allein beim Herzen gleichzeitig dreierlei Effekte: Er stärkt das Herz (positiv inotrop), verlangsamt die Herzfrequenz (negativ chronotrop) und verzögert die Erregunsüberleitung des Herzens (negativ dromotrop). Er beseitigt damit „in einem Aufwasch“ Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Herzrasen. Gleichzeitig beseitigt er die Ödeme, die durch ein schwaches Herz hervorgerufen werden. Im Übrigen hilft er gegen Fieber, Gicht, Kopfschmerzen und Abszesse.

Einerseits bräuchte ein Patient für diese Bandbreite – allein beim Herzen – mehrere symptombekämpfende, chemische Stoffe, deren Nebenwirkungen dann wieder andere Schäden im Körper bewirken, wie Betablocker, Blutdrucksenker etc.. Andererseits ist die „therapeutische Breite“ beim Fingerhut sehr, sehr eng. Ein bisschen zu wenig und der Heilerfolg stellt sich nicht ein. Ein bisschen zuviel und der Patient kann vergiftet werden. Hier zeigt sich, dass die enorm segensreiche und bis heute hochgeschätzte Heilwirkung des Fingerhutes auf der genauen Dosierung beruht, richtig angewandt aber den synthetischen pharmazeutischen Stoffen haushoch überlegen ist.

Der Satz des Paracelsus gilt für alle echten Naturheilmittel. Richtig angewendet, heilen sie den Körper und damit oft auch Geist und Seele, weil der Körper wieder in Balance gebracht wird und wirklich heilen kann. Er wird nicht durch Chemikalien, die lediglich die Symptome bekämpfen, noch weiter in seiner natürlichen Selbstheilungkraft behindert und aus der Balance geworfen. Für naturfremde Chemikalien gilt, weiß Hartmut Fischer, dieser Satz nicht, sie schaden mehr oder weniger grundsätzlich.

Bei all diesen Forschungen stieß Hartmut Fischer auf DMSO. Er erkannte bald, dass er mit diesem Stoff die Substanz in Händen hielt, die entscheidend ist für das Entstehen des Lebens auf der Erde, so, wie wir es kennen.

Das Leben auf der Erde bewegt sich in sehr vielen, miteinander verzahnten Kreisläufen. Es gibt beispielsweise den Wasserkreislauf, bei dem über den Ozeanen die Wolken durch verdunstendes Wasser entstehen, um über den Landflächen abzuregnen, wo sie allem Leben das nötige Wasser zur Verfügung stellen. In Bächen und Flüssen kehrt das Wasser am Ende des Kreislaufs wieder in die Ozeane zurück. Tiere und Pflanzen wachsen heran und versinken Generation um Generation wieder in der Erde, um neuem Leben Nahrung zu geben. Menschen und Tiere atmen Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus, die Atmung der Pflanzen verläuft (mit Ausnahme der Nacht) umgekehrt. Die Pflanzen nehmen den Kohlenstoff aus dem Kohlendioxid, das wir ausatmen, auf, bilden daraus Zucker und Stärke und bauen damit ihren Pflanzenkörper auf. Menschen und Tiere nehmen den kohlenstoffhaltigen Zucker und die Stärke aus Früchten, Getreide und Gemüse mit der Nahrung auf und verbrennen sie in den Muskeln und Organen – und scheiden sie beim Ausatmen als Kohlendioxid wieder aus. Der Kreislauf beginnt von neuem.

Dieser Sauerstoff/Kohlenstoffkreislauf ist einer der wichtigen Kreisläufe der Erde. Es gibt aber einen zweiten Kreislauf, der mindestens genauso wichtig ist. Dem Sauerstoff sehr ähnlich ist der Schwefel. Es gibt sehr viele Kleinstorganismen, wie z.B. Meeresbakterien, die statt Sauerstoff Schwefel „einatmen“ um die Oxidation in ihrem Stoffwechsel zu bewerkstelligen. In den Ozeanen gibt es eine unglaublich große Anzahl dieser Meeresbakterien, besonders in den Regionen der Tiefsee, auf dem Grund der Ozeane, wo unvorstellbar großer Druck, völlige Dunkelheit und sehr hohe Temperaturen herrschen. Diese Bakterien, und auch das Plankton, atmen Schwefel ein, benutzen ihn – wie wir den Sauerstoff – in ihrem Körper für die Oxidation und atmen statt Kohlendioxid Dimethylsulfid wieder aus.

Dieses Gas steigt im Meereswasser auf und in die Atmosphäre, genauso, wie das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung in unseren Körpern gebildet und durch die Lunge ausgeschieden wird oder das durch Verbrennung von Holz oder Kohle oder Benzin in Motoren entsteht. Dort oben, in der Atmosphäre, wird das Dimethylsulfid durch die Strahlung aus dem Weltraum und der Sonne und das Ozon (besonders reaktiver Sauerstoff) in der Atmosphäre noch einmal oxidiert. Dadurch entsteht das Molekül Dimethylsulfoxid. Dieses fällt mit dem Regen auf die Erde und wird dort von Pflanzen und Tieren aufgenommen in den Kreislauf des Lebens.

Dimethylsulfoxid (DMSO) ist ein organisches Molekül, in das der reine, chemische Schwefel (S=Sulfur) eingebaut ist. Es hat ganz andere Eigenschaften als der ursprüngliche Schwefel. Alle Lebewesen der Erde, Menschen, Pflanzen und Tiere benötigen diesen Stoff, um ihren Körper überhaupt bilden zu können.

Die Federn der Vögel brauchen zum Beispiel den Schwefel, der mit dem DMSO in den Körper gelangt, um die Aminosäure Cystein zu bilden. Cystein wiederum wird zu Keratin, das den Vogelfedern Stabilität, Härte und Elastizität verleiht, auch in Wolle und Haaren ist Keratin enthalten. Es ist ein Protein mit vielen Gesichtern. Es kommt sowohl in Schlangengiften als auch in Molkereiprodukten vor.

Auch das lebenswichtige Methionin enthält die organischen Schwefelverbindungen, die das natürlich vorkommende DMSO zur Verfügung stellt. Der menschliche Organismus kann diese Schwefelverbindung nicht selbst herstellen und muss sie aus der Nahrung aufnehmen und einbauen. Fleisch, Getreide, Milchprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte und viele weitere Nahrungsmittel enthalten diese Aminosäure mit dem Schwefelkomplex, der in dem beschriebenen Kreislauf von allen lebenden Kreaturen gebraucht und weitergereicht wird.

So hat das DMSO, das zu Beginn des Lebens auf der Erde durch Bakterien erzeugt wurde, die ganze Weiterentwicklung des Lebens und damit auch die des Menschen möglich gemacht. Der organische Schwefel im DMSO ist der Schlüssel zu komplexem Leben.

DMSO ist also, obwohl die Bezeichnung dafür so chemisch-synthetisch klingt, eine Substanz, die eine Schlüsselstellung für das Leben innehat. Aus diesem Grund fügt es sich, wenn wir es verwenden, sofort problemlos in die Struktur unseres Körpers und in seine Abläufe ein. Es ist nicht nur ein Baustein für die Produktion von Zellen und Eiweißen, es kann auch, bildlich gesprochen, andere Naturmittel „huckepack“ nehmen und in unseren Körper transportieren. Die Wirkungsweise der Naturmittel wird dadurch verstärkt und verbessert.

Die gesamtheitliche Heilwirkung von DMSO ist daher tatsächlich ein übergeordnetes Therapieprinzip. DMSO ist eine so grundsätzlich lebenswichtige Substanz, dass sie nicht durch etwas Ähnliches oder Anderes ersetzt werden kann. Und: Diese Substanz besitzt eine unglaublich große Palette an harmonisch wirkenden Eigenschaften und Fähigkeiten, andere Natursubstanzen mitzunehmen.

Auch ganz klassische, medizinische und pharmazeutische Forschungen zeigen immer wieder, dass die Lebensgrundsubstanz DMSO die größte Anzahl und Bandbreite von Wirkungen zu bieten hat, die jemals für ein einzelnes Mittel nachgewiesen werden konnten. Durch die angeführten Aspekte ist die Ganzheitlichkeit dieses Stoffes unbezweifelbar deutlich geworden.

 

In seinem Vortrag wird Hartmut Fischer über das breite Einsatzspektrum von DMSO berichten, von den Erfahrungen, die er selbst, Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker Orthopäden und sogar Psychotherapeuten machen durften. Orthopäden erreichten durch den Einsatz von DMSO einen Knorpelnachwuchs in Gelenken, ein Anwender trug äußerlich DMSO auf seine chronisch schmerzenden Kniegelenke auf, die danach heilten. Es gibt eine Unmenge solcher Erfahrungen.

Aus all den Rückmeldungen und Erfahrungsberichten von Anwendern und Therapeuten entwickelt Hartmut Fischer in Zusammenarbeit mit ihnen, und auch in Kombination mit anderen Naturheilmitteln, neue Rezepturen. Sein Bericht ist spannend, erhellend, Hoffnung spendend und vielleicht für manchen ein Weg zu neuer Gesundheit und neuem Wohlbefinden.

 

DMSO ist eine natürliche Substanz und als Heilmittel eingesetzt ein
ganzheitlich wirksamer Kanalöffner, mit dem auch chronifizierte Prozesse
und Symptome meist schnell durchbrochen und aufgelöst werden. Deshalb gehört DMSO, zusammen mit anderen bewährten Naturstoffen in jeden häuslichen Gesundheitswerkzeugkasten, ebenso wie in jede Praxis und Klinik. So kann man mit einer Zusammenstellung aus relativ wenigen kostengünstigen Mitteln, die ich DMSO und Co. nenne, eine Vielzahl von Krankheiten sehr gut behandeln. Kommen geistig-seelische Werkzeuge dazu, gelingt echte Heilung meist noch schneller.“

Hartmut Fischer

Zur Internetseite von Hartmut Fischer

 

Hartmut Fischer im Jim Humble Verlag

Das DMSO-Handbuch – Verborgenes Heilwissen aus der Natur

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