Autorin: Beate Wiemers

Das Unterbewusstsein reagiert auf Bilder. Unser Gehirn lässt sich ebenfalls mittels Bildern, Tönen, Gerüchen und insbesondere durch Gefühle beeinflussen. Unsere Seele sehnt sich nach Wachstum und Entfaltung. Das innere Kind will spielen und sich geborgen fühlen, etwas, das bei vielen von uns in der Kindheit nicht oder nur unzureichend unterstützt wurde, weil es an verlässlicher Bindung fehlte und/oder unsere Eltern zu viel mit sich selbst zu tun hatten. Das „Schulsystem“ trainierte uns dann Korrurenzdenken an und die Reizüberflutung durch Medien und Elektronikspielzeug irritierte unsere Wahr-Nehmung. Der Mensch ist ein elektromagnetisches Wesen, das sensibel auf Frequenzen reagiert. Harmonische Musik erreicht jede Zelle, was Menschen bestätigen können, wenn sie beispielsweise ein Konzert mit klassischer Musik besucht haben. Über die Art und Weise, wie das Unterbewusstsein „funktioniert“, worauf das Gehirn anspricht und wie es u.a. durch Frequenzen beeinflussbar ist, was für die gesunde Entwicklung von Kindern notwendig ist und wie wichtig die Heilung des inneren Kindes ist, gibt es viele Er(-kenntnisse), die heutzutage reichlich in Büchern, Filmen und auf Videokanälen im Internet zur Verfügung stehen. Doch wie können wir all diese Erkenntnisse positiv für uns nutzen, um diese Welt zu verändern? Indem wir immer denken „dumm gelaufen“, resignieren und womöglich noch stereotyp die Gesamtsituation beklagen? Oder indem wir uns vorstellen, dass die Welt bereits ein Paradies ist, entsprechend handeln, und indem wir allem, was uns an dieser Vision zu hindern versucht, schlichtweg keine Aufmerksamkeit mehr geben?

visionen

Die Werbeindustrie nutzt schon seit Jahrzehnten Wissen über all diese Sachverhalte, um Produkte zu vermarkten. Dass Bilder von Tieren, Kindern und „Heile-Welt-Familien“ werbewirksam eingesetzt werden, ist längst bekannt. Wer würde schon Kaffee oder Pralinen kaufen, wenn eine streitsüchtige Familie das Produkt in einer verdreckten Wohnung präsentierte? Wer würde Wurst kaufen, wenn der Werbeblock dazu Bilder aus der Massentierhaltung verbreitete? Inzwischen nutzen Marketingagenturen auch immer mehr die Forschungsergebnisse aus der Neurologie, um Zielgruppen noch effektiver für den Konsum von irgendwelchen Produkten, „die die Welt meist nicht braucht“, zu be-geist-ern. Neuromarketing heißt das neuerdings. Umgekehrt werden Bilder von Horrorszenarien und schlechte Nachrichten auch dazu benutzt, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Wir sehen uns heute also einem regelrechten Tsunami an Informationen ausgesetzt, die zu einem großen Teil auf uns einwirken, sofern wir es zulassen. Nebenbei bemerkt: Da unser Organismus wesentlich aus Wasser besteht, erfolgt auch darüber eine „Beeinflussung“, wie die Untersuchungen von Prof. Emoto aus Japan zeigten, der die Wirkung von Worten, Gefühlen und Katastrophen auf Wasser untersuchte. Über Prof. Emoto und seine Forschungsergebnisse ist im Internet viel Informatives zu finden und daher verzichten wir an dieser Stelle auf weitere Details hierzu. Den meisten unserer Leser/innen dürfte Dr. Emoto sowieso bereits ein Begriff sein.

Bewusstseinsveränderung fängt im Kopf an

Gegenwärtig gibt es also sehr viele von außen auf uns einwirkende Faktoren, auf die wir als Individuum wenig Einfluss zu haben scheinen. Worauf wir aber sicher Einfluss haben, ist auf das, dem wir uns Tag und Nacht aussetzen: Konsum-TV, Radioberieselung, Ernährung, bewusstseinsverändernde Substanzen sowie Menschen, die uns nerven und Energie rauben. Aber wir können all dem die rote Karte zeigen und uns für ein „Nein“ entscheiden. Würde das Fernsehen von heute auf morgen nicht mehr senden, wäre das Radio plötzlich außer Betrieb, käme aus dem Wasserhahn auf einmal kein Wasser mehr und würden alle Computer gleichzeitig abstürzen – was würde uns dann tragen? Vielleicht würde dann aus dem „Worst Case“ eine große Chance erwachsen? Eine Chance deshalb, weil wir uns dann nicht mehr durch all die Reize betäuben könnten, um unsere innere Leere zu kompensieren? Dann könnten wir beispielsweise damit beginnen die unmittelbare Welt um uns herum wieder bewusst wahr-zu-nehmen, könnten wieder miteinander  sprechen, statt zu chatten, uns wieder umarmen, statt Beiträge auf facebook zu liken. Wir könnten aber auch unseren inneren Schmerz herausschreien, damit er sich nicht in Form von blockierender Energie im Körper zeigen muss. Auch könnten wir wieder nach Kräutern im Wald und auf Wiesen suchen, um die Natur neu zu entdecken. Oder wir könnten unseren Kindern wieder Märchen vorlesen, statt sie mit TV-Müll der Sorte „Teletubbies“ etc. zu sedieren. Wir könnten unsere Kinder, Freunde, Partner, Eltern fragen was sie wirklich brauchen, statt anzunehmen, dass wir das bereits wissen. Und wir könnten einander (unsere) Geschichten erzählen und dabei wirklich hinhören was es zu erzählen gibt, anstatt uns hinter bedeutungslosen Small-Talks zu verstecken. Wir könnten wieder lernen hinzuspüren, für uns selbst zu sorgen, für andere da zu sein, weinen und lachen, freudig oder auch mal wütend sein, ohne all diese Impulse mit Psychopharmaka zu deckeln.

Schlechte Zeiten bergen eine riesige Chance in sich, egal, von wem sie hinter den Kulissen „inszeniert“ wurden. In schlechten Zeiten zeigt sich worauf es wirklich ankommt. Rio Reiser, ehemaliger Frontman der Deutsch-Rockband „Ton, Steine, Scherben“ sang vor Jahrzehnten was er alles machen würde, wenn er „König von Deutschland“ wäre. In einem weiteren Stück „Der Traum ist aus“ besang er, wie seiner Meinung nach das Paradies aussehen könnte. Die Konzerte der „Scherben“, wie die Band seinerzeit unter Fans genannt wurde, waren damals ausgebucht und ein rebellischer Geist erfüllte die Hallen, wenn Rio Reiser auf der Bühne manchmal regelrecht ins Mikrofon geschrien hat. Wenngleich der Rock-Sänger damals vielleicht andere Ideen dazu hatte, wie er als König von Deutschland ein Königreich gestalten würde, ist vielleicht die Vorstellung davon, wie so ein Reich auf der Erde aussehen könnte einmal eine Möglichkeit, um Visionen zu kreieren.

Ermächtigt oder machtlos?

Die Politik spricht von „innerer Sicherheit“ und legitimiert damit immer mehr Kontrollmechanismen, was unweigerlich die Frage aufwirft, wer denn eigentlich die Kontrolleure kontrolliert? Doch kann ein Staat (abgesehen davon, dass die BRD GmbH kein Staat ist…) überhaupt für „innere Sicherheit“ sorgen? Natürlich meinen die Politiker damit die innere Sicherheit im Lande mittels der Exekutiven, der Legislativen und der Judikativen „im Griff“ zu haben, damit sich die Bürger/innen „sicher“ fühlen können. (Nebenbei gefragt: Für wen oder was „bürgen“ die überhaupt und wessen „Personal“ sind die eigentlich? Aber auch das soll nun nicht Thema in diesem Beitrag sein, denn dazu gibt es im Internet und in Büchern mittlerweile genügend Aufklärungsmaterial.)

Wer nicht über Selbst-Ermächtigung verfügt, dem wird Macht genommen.

Innere Sicherheit ist etwas, das man nur in sich selbst finden kann, beispielsweise indem man sich nicht zwischen die Fronten begibt, sondern in seiner inneren Mitte zu bleiben versucht. Das ist nicht immer einfach, wenn andere Menschen oder Turbulenzen des Lebens einen in Extreme zu ziehen drohen, aber der Zustand der inneren Sicherheit kann immer wieder erreicht werden, wenn man lernt ihn sich zu einem vertrauten Gefährten zu machen.

Königinnen und Könige der Herzfrequenz

Zurück zu den Visionen: Wenn ich Königin von Deutschland wäre, würde ich die Bürokratie stark „entschlacken“, bis sie von selbst überflüssig würde, das Volk aus der EU-Diktatur befreien, alle Mobilfunkmasten entsorgen bzw. so aufrüsten, damit sie mit der Schumannfrequenz senden, den Naturschutz nach Kräften fördern, die qualvolle Tierhaltung abschaffen sowie Perma- und Homa-Kultur unterstützen. Mittels Permakultur könnten selbst in Deutschland Pflanzen wachsen, die den Speiseplan so bereichern würden, dass Importe sowieso reduziert werden könnten. Es gäbe in überschaubaren Regionen Ombudsfrauen- und Männer, die das Vertrauen der Gemeinschaft durch mehrheitliche Abstimmung bekommen müssten, der Mittelstand würde gefördert werden, die (ökologische) Landwirtschaft und das Handwerk würden regional wieder eine hohe Bedeutung bekommen, damit die Menschen nicht mehr so von Importen abhängig wären, was nicht hieße, keinen (fairen) Handel mit anderen Ländern zu betreiben. Natürliche Heilmittel und Methoden würden sich mehr und mehr durchsetzen. Das Schulsystem würde ich so verändern, dass Kinder und Jugendliche sich durch Ausprobieren und einen spielerischen Umgang gegenseitig „lehren“ könnten, wobei die Lehrer/innen eher im Hintergrund blieben. Der Beamtenstatus würde abgeschafft werden. Freie Energie stünde allen zur Verfügung. Das Gebären von Kindern wäre wieder Frauen- und nicht Expertensache. Es gäbe Schlichtungsstellen für Konflikte jeglicher Art. Es gäbe überall Chöre, um gemeinsam zu singen und Spiele, um gemeinsam Spaß zu haben. Die Kreativität aller Menschen würde mehr und mehr – zum Wohle aller – zum Ausdruck kommen. Es gäbe eine Völkerverständigung auf Augenhöhe und Hilfe zur Selbsthilfe für bedürftige Nationen, statt Multikultibrei. Viele weitere Visionen dieser Art könnten zu einem Paradies führen, in dem mit der Zeit alle Menschen glücklich sein können, denn: „Gleich der Flamme, die sich nachbewegt, wo irgendhin des Feuers Pfade zieh’n, so folgt die Form, wohin der Geist sie trägt“, heißt es sinngemäß in Dantes „Göttlicher Komödie“. Insofern können wir durch unseren Geist schon damit beginnen ein Paradies zu gestalten – als selbstermächtigte Königinnen und Könige. In der Materie zeigt sich das dann früher oder später von selbst, je nachdem wie viele Menschen mitmachen, um zu einer „Bewusstseinsveränderung“ beizutragen.

Mit Visionen die Welt verändern

Schreibe einen Kommentar