Autorin: Beate Wiemers

„Ein Löffel Joghurt gegen Depressionen“ lautet die Titelzeile eines Beitrages in der „Welt online“ vom 22.7.2015. [1] Probiotischer Joghurt sei nicht nur gut für die Verdauung, sondern beeinflusse offenbar indirekt auch die Stimmung. Forscher hätten eine Wechselwirkung zwischen Darm und Gehirn gefunden, so heißt es weiter. Im Spirit of Health Magazin, Ausgabe 3, berichteten auch wir in dem Beitrag „Gutes Bauchgefühl“ über den engen Zusammenhang zwischen dem Darmmilieu und dem Immunsystem sowie mit unserem emotionalen Zustand. Das Thema ist also nicht wirklich neu und es scheint auch immer mehr beim Mainstream anzukommen, wie der Beitrag in der Welt beweist. Dort lehnt man sich sogar so weit aus dem Fenster, dass man autistische Symptome mit einem gestörten Darmmilieu in einem Atemzug nennt. Mäuse, denen man die „Darmflora“ weggezüchtet hatte, verhielten sich nämlich plötzlich autistisch. Dem Team vom Jim Humble Verlag sind diese Informationen natürlich nicht neu. Erfreulich aber ist, dass dieser Sachverhalt immer mehr auch in anderen Medien thematisiert wird.

Mit Joghurt zu mehr Wohlbefinden

Und weil man gar nicht genug auf das „Dream-Team“ Darm und Gehirn hinweisen kann, gehen wir in dieser Ausgabe auch noch einmal darauf ein. Von Dream-Team kann allerdings nur die Rede sein, wenn der „Workflow“ auch funktioniert. Das ist im Organismus so ähnlich wie in einem Betrieb. Im besten Fall sorgt jede Abteilung dafür, dass das Unternehmensziel erreicht wird und ein solches „Unternehmensziel“ ist, übertragen auf einen lebenden Organismus, in erster Linie, dass er nicht nur überlebt, sondern auch vital und kreativ bleibt, ansonsten droht nämlich die Pleite.

Der irische Professor für Anatomie und Neurowissenschaft John F. Cryan widmete sich an der University College Cork speziell der Erforschung der Darmflora und deren Auswirkungen auf den Gesamtorganismus. Immer mehr Studien belegen, dass die 100 Billionen Mikroben im Darm eines Menschen nicht nur seinen Stoffwechsel, sondern gravierend auch seine Psyche beeinflussen. Diese Erkenntnisse führten zu der Annahme, dass Joghurtprodukte, die „darmfreundliche“ Bakterien enthalten, positiv auf die Gesundheit wirken und sogar psychiatrische Leiden lindern können, denn diese Bakterien produzieren wichtige Enzyme, Vitamine und kurzkettige Fettsäuren, die sich günstig auf die Verdauung auswirken. „Der kalifornische Mikrobiologe Sarkis Mazmanian spricht sogar von einem ‘Paradigmenwechsel in der Neurowissenschaft’“, wie es in dem eingangs erwähnten Artikel weiter heißt. In der Konsequenz hieße das, dass eine darmfreundliche Ernährung,    gekoppelt an eine Entgiftung und eine weitgehende Eliminierung schädlicher Einflüsse, sicherlich in sehr vielen Fällen Psychopharmaka ersetzen und manche Patienten aus psychiatrischen Kliniken entlassen werden könnten. Schon Dr. Max Otto Bruker wies vor Jahren in seinem Buch „Zucker, Zucker – Krank durch Fabrikzucker“ darauf hin, dass manche psychiatrische Erkrankungen eine direkte oder indirekte Folge falscher Ernährung seien.

Natürliche Mechanismen

Der Organismus, ob tierisch oder menschlich, ist wie ein Biotop in dem verschiedene Mikroorganismen miteinander in einer Art Symbiose leben. Im Idealfall begünstigen sich die unterschiedlichen „Lebewesen“ insofern, dass sie Körper, Geist und Seele in einem stabilen Zustand halten. Solch ein Idealfall ist dann gegeben, wenn die Zufuhr an Nährstoffen den natürlichen Bedürfnissen entspricht, ausreichend Sauerstoff vorhanden ist und man sich schädliche Einflüsse wie toxische Substanzen, Strahlungen, aber auch Stress und Ärger buchstäblich „vom Leibe“ hält. Letzteres ist angesichts der „modernen“ Lebens- und Ernährungsweise allerdings häufig nicht mehr gegeben. Umso wichtiger ist es kontinuierlich dafür zu sorgen sein „Biotop“ so zu unterstützen, dass wieder selbstregulierende Funktionen eintreten können.

Aus der Ökologie ist bekannt, dass beispielsweise ein Ökosystem umkippt, wenn die Belastungen zu hoch werden und natürliche Ressourcen wie Sonnenlicht und gesunde Böden sowie Artenvielfalt nicht mehr ausreichend vorhanden sind. Daher sind auch Ökosysteme mit großem Artenreichtum stabiler als beispielsweise Monokulturen. Die Selbstregulation der Natur hat also eine größere Chance, wenn all das zur Verfügung steht, das natürliche Abläufe fördert, statt sie zu hemmen.

In der heutigen schnelllebigen Zeit kommen bedauerlicherweise viele Faktoren zusammen, die das „Biotop Mensch“ an seiner Selbstregulation hindern. Ein verschlackter Darm, belastetes Blut und Stress verursachen einen regelrechten Teufelskreis.

Gut für Darm und Immunsystem sorgen

Wie schon in Ausgabe 3 des Spirit of Health Magazins in dem Beitrag „Immuntherapie mit GcMAF“ näher beschrieben, hängt auch die eigene Intuition direkt mit dem Zustand des Darmes zusammen. Nachhaltig optimieren lässt sich das Darmmileu mit GcMAF Bravo-Probiotika. Zur Vervollständigung der Produktpalette, die zum Ziel hat Informationen und Präparate für die eigenverantwortliche Gesunderhaltung anzubieten, hat der Jim Humble Verlag sein Sortiment ganz bewusst um GcMAF Bravo-Probiotika erweitert.[2] Die natürliche Symbiose von Milchfermenten und Mikroorganismen aus Kolostrum in Kombination mit GcMAF hat sich nicht nur zur Prophylaxe bewährt, sondern auch therapiebegleitend bei vielerlei Symptomen.

Nochmal zur Erinnerung: Krebszellen verursachen das Enzym Nagalase, das wiederum das Gc-Protein angreift indem es Zucker abspaltet. Der wiederum ist zur Synthese von GcMAF notwendig. Ohne GcMAF (MAF steht für Makrophagen aktivierender Faktor) werden allerdings die Makrophagen, die „Killerzellen“ des Immunsystems, ausgebremst bzw. gar nicht erst aktiv. Dann kann sich der Krebs ungehindert ausbreiten. Sind die Nagalasewerte sehr hoch, heißt das, dass die körpereigene Abwehr mehr oder weniger lahmgelegt ist. Im gesunden Körper liegt der Nagalasewert im Serum bei weniger als 0,65, wobei das Festlegen von Referenzwerten gerade bei Nagalase etwas gewagt ist. Auf jeden Fall ist der Nagalase-Wert bei Tumorerkrankungen ein aussagekräftiger Verlaufsmarker. Bei Menschen, die auf eine GcMAF-Therapie ansprechen, reduzierte sich der Nagalasewert binnen weniger Wochen entscheidend und es kam zu deutlichen Verbesserungen des Gesundheitszustandes. Noch gibt es wenige Laboratorien, die einen Nagalase-Test durchführen. Die Kosten für solch eine Untersuchung liegen bei ca. 70 Euro. Diese Investition lohnt sich aber für alle, die herausfinden wollen, ob ihr Nagalase-Wert in Ordnung ist. Weitere Informationen dazu, warum der Nagalase-Test so wichtig ist, bietet u.a. die Website von Dr. Wiechert[3]. Laboratorien, die Nagalase-Tests durchführen, finden Interessierte in den Suchmaschinen im Internet unter Suchbegriffen wie beispielsweise „Nagalase-Test“.

 

 

[1]    http://www.welt.de/gesundheit/article144306277/Ein-Loeffel-Joghurt-gegen-die-Depression.html

[2]    http://www.jim-humble-verlag.com/nahrungsergaenzungen/probiotika/384/gcmaf-bravo-probiotika

[3]    http://www.dr-wiechert.com/artikel/datum/2014/12/14/nagalase-test-und-adnagen-test-warum-sind-diese-tests-bei-krebs-so-wertvoll.html

Mit Joghurt zu mehr Wohlbefinden

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