Interview: Beate Wiemers

Jo Conrad ist ein Pionier unter den Aufklärern, einer, der bereits ab 1996 Bücher über die Illuminati, Gesetzmäßigkeiten des Universums und Hintergründe unserer Versklavung schrieb und sie im Eigenverlag publizierte, als an die enormen Verbreitungsmöglichkeiten über das Internet noch gar nicht wirklich zu denken war. Mit „Bewusst.tv“ ist er an einem der ersten Aufklärungs-Kanäle im Internet beteiligt. Heute ist sein Name untrennbar verbunden mit engagierter Aufklärung, spannender Berichterstattung und inspirierenden Studiogästen.

Bewusstseinserweiterung via Internet-TV

Das SoH-Magazin befragte den in Worpswede bei Bremen lebenden Schriftsteller, Filmemacher und Moderator zu den Motiven für sein Engagement, zu aktuellen Entwicklungen und seinen Prognosen für die Zukunft.

 

SoHM: Zivildienst, eine Fotografenlehre, Jobs als Taxifahrer, Filmmusikkomponist – schließlich mehrere eigene Bücher über Hintergründe. Du warst anfangs bei Secret.tv engagiert und dann bei Bewusst.tv, warst also einer der ersten Aktivisten, die der breiten Öffentlichkeit Insiderwissen zur Verfügung stellten. Was weckte ursprünglich dein Interesse an den Themen deiner Bücher und an deiner weiteren Arbeit?

Jo Conrad: Ich habe mir mein ganzes Leben lang schon Fragen über das Leben gestellt, ob es einen Gott gibt oder nicht, beispielsweise. Befriedigende Antworten bekam ich weder in der Schule, noch im Religionsunterricht oder anderswo. Auf der Suche nach Antworten stolperte ich z.B. über Erich von Däniken und sein Buch „Waren die Götter Astronauten?“ und stellte mir die Frage, ob unsere Religionen nicht teilweise eher mit Besuchen von Außerirdischen zu tun haben und wir unsere Gottesvorstellung erst einmal befreien sollten von den gewalttätigen Geschichten aus dem Alten Testament. Ich habe nie verstanden, warum Menschen, die an eine Schöpfung glauben, diese so wenig achten und die Religionen untereinander so zerstritten sind und so unterschiedliche Energien im Alten Testament im Vergleich mit dem Neuen zu spüren sind. Das Neue Testament hat ja durch die Botschaft von Jesus eine liebevolle Qualität und somit eine ganz andere Energie. Ich fragte mich natürlich auch, was Gott von uns will und welchen fragwürdigen Gottesbildern wir nachhängen.

SoHM: Wie ist denn deine Vorstellung oder dein Konzept von Gott heute und was will er deiner Meinung nach von uns?

Jo Conrad: Warum sollte Gott irgendetwas von uns wollen? Wir sind nicht getrennt von Gott, sondern er ist Alles-was-ist und wir sind Teil davon und ebenso Schöpfer, haben das aber vergessen, weil wir uns in physische Körper inkarniert haben, in denen wir uns getrennt von anderen fühlen. Jeder von uns ist ein einzigartiger Ausdruck von Gott und sollte sich wieder daran erinnern, dass er/sie schöpferisch tätig sein kann, indem man bewusst seine Gedanken lenkt. In dieser Welt werden wir aber ständig davon abgebracht uns das bewusst zu machen, und selbst die Religionen sind die größten Ablenkungen. Gott wird im Außen gesucht und nicht im Innen. Diese Verbindung wieder herzustellen, alles abfallen zu lassen, was fremde Konzepte sind und nicht zum wirklichen Selbst gehören, ist meines Erachtens derzeit die wichtigste Aufgabe, damit eine Welt entstehen kann, in der wieder Respekt vor der gesamten Schöpfung, vor allem und jedem gelebt wird.

SoHM: Hattest du in all den Jahren mit Widerständen und Angriffen zu tun in Form von konkreten Bedrohungen und wenn ja, mit welchen?

Jo Conrad: Mir war von Anfang an klar, dass man damit leben muss öffentlich schlecht dargestellt, etwa in die rechte Ecke oder Sektennähe gedrängt oder anderweitig diffamiert zu werden, wenn man sich zu grundsätzlichen Systemfragen öffentlich äußert. Ich habe erlebt, wie Websites gehackt oder gelöscht werden oder dass Säle für Vorträge oder Kongresse im letzten Augenblick gekündigt werden, weil man auf die Veranstalter Druck ausübt, oder auch Drohungen, dass einem etwas zustoßen könnte. Anzeigen, Abmahnungen, Verleumdungen – das sind so die üblichen Schikanemethoden. Wichtig ist, dass man sich dann nicht einschüchtern lässt. Wenn man sicher sein will, dass man in Ruhe gelassen wird, muss man aufhören und man darf sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Es werden ja auch mal Leute umgebracht, Autos angesteckt oder wenn man Kredite laufen hat, wird auch das als Druckmittel benutzt, eben alles, womit man Leute treffen und ihre Existenz ruinieren kann. Je weniger abhängig man also ist, etwa von Arbeitsverhältnissen oder Krediten etc., desto weniger Angriffsfläche bietet man auch.

SoHM: Inwiefern prägte der Kontakt zu „Jan van Helsing“ dein Engagement?

Jo Conrad: Jan Udo Holey, den meisten als Jan van Helsing bekannt, hat mir, wie sicher auch vielen anderen, wichtige Impulse gegeben. Seine Bücher über die Geheimgesellschaften wurden ja seinerzeit verboten, obwohl es dazu kein Gerichtsurteil gibt, aber sie waren indiziert – in einem angeblich freien Land. Aber sie verbreiteten sich dennoch. Jan hat mit diesen und anderen Büchern damals wichtige Impulse gesetzt. Mein erstes Buch „Entwirrungen – über kosmische Gesetzmäßigkeiten und warum sie uns vorenthalten werden“, verbreitete sich in den Kreisen, die Jans Bücher vermissten. Es war recht erfolgreich und ist inzwischen in der 9. Auflage. Ich denke, heute wäre es viel schwieriger mit solch einem Buch erfolgreich zu sein, da schon viel, viel mehr in der Richtung vorhanden ist.

SoHM: Je mehr man sich mit Hintergrundthemen beschäftigt, desto mehr gewinnt man den Eindruck, dass so ziemlich alles von dem, was uns durch die Mainstream-Medien als „wahr“ angeboten wird, nicht stimmt. Gewisse so genannte Science-Fiction-Filme hingegen scheinen viel erkenntnisreicher zu sein als beispielsweise die abendliche Tagesschau. Welche Filme, die wir für Fiktion halten, fallen dir spontan ein, weil sie eigentlich wichtige Botschaften für uns alle enthalten?

Jo Conrad: Science fiction hat mich schon immer fasziniert, die Sehnsucht nach den Sternen, nach Kontakt mit anderen Spezies usw. Heute ist mir klar, dass uns gerade in Science Fiction-Filmen oftmals viel Wahrheit gezeigt wird, da es durchaus geheime Kontakte zu Außerirdischen gibt und geheime Programme wie Star Gate. In vielen dieser Filme wird auch gezeigt, was geplant ist. Mächte, die im Hintergrund agieren, können ja auch steuern welche Filme finanziert und promotet werden. Mittlerweile sind Zukunfts-Visionen eher düsterer geworden. Darin ist der Himmel meistens grau, die Erde verwüstet und es gibt viel Gewalt auf der Erde, wo alle ums Überleben kämpfen. Die Geoengeneering-Programme, Chemtrails und andere finstere Pläne werden möglicherweise zu so einer Zukunft führen. Diese Bilder missbrauchen auch unsere Schöpferkraft, wenn wir sie millionenfach konsumieren und in diesen Bilder schwelgen. Es ist wichtig, dass wir selbst unsere eigene Visualisierungskraft für eine bessere Zukunft einsetzen. Hollywood nimmt also Bilder vorweg für innere Visionen und die wirken dann im Unterbewusstsein, je nachdem, womit man sich sonst beschäftigt. Da müssen wir aufpassen worauf wir unsere Schöpferkraft ausrichten, denn das meiste, was uns in den Medien vorgesetzt wird, soll uns in einer niedrigen Energie halten. Die Matrix-Trilogie zeigt uns natürlich eine Menge, nämlich dass die Welt nicht so ist, wie wir sie wahrnehmen und sie von dunklen Kräften manipuliert wird, aber dass man sich das bewusst machen kann und dass man dem seine Liebe zum Leben entgegensetzen kann.

SoHM: Wenn du mal auf deine mittlerweile langjährige Tätigkeit im weiten Feld der Aufklärung zurückblickst – gab es Momente, in denen du am liebsten alles hingeworfen hättest und dich fragtest: Wozu mache ich das überhaupt?

Jo Conrad: Natürlich habe ich das immer wieder, aber der Impuls weiterzumachen ist stets stärker. Mir ist klar wie Massenmedien Millionen erreichen und die Welt verändern könnten, wenn sie positive, spirituelle Botschaften verbreiten würden. Eine selbsternannte Elite benutzt die Massenmedien, um die Menschen in Angst zu versetzen, um sie dann besser kontrollieren zu können. Viele Menschen machen aber abseits der kontrollierten Mainstreammedien eine gute Aufkärungsarbeit und nutzen das Internet, worüber sich auch viele Menschen erreichen lassen. Und jeder Mensch, dem man hilft sich aus den Manipulationen zu befreien und seinen Selbstausdruck zu leben, zählt und ermutigt weiterzumachen.

SoHM: Und was waren die erfreulichsten Erlebnisse in all der Zeit?

Jo Conrad: Für mich ist es immer schön zu erleben wie Menschen sich verändern durch Impulse, die man gesetzt hat. Das zeigt sich u.a. auf Vorträgen oder Kongressen. Ich bekomme auch viele Briefe und Anrufe mit denen sich Menschen bedanken, weil die Informationen ihr Leben verändert haben. Manche sind verzweifelt, weil sie irgendwo leben, wo sie niemanden haben, um sich auszutauschen. Es ist immer erfreulich zu sehen, dass die Menschen im realen Leben doch oft viel liebevoller und respektvoller miteinander umgehen, als uns das in den Nachrichten oder Filmen meistens vorgesetzt wird.

SoHM: Merkels Flüchtlingspolitik spaltet gerade die Nation in „Willkommenskultur“ und „Angst vor Terror“. Eine derart ungebremste Einwanderung entbehre jeglicher rationalen Grundlage, finden viele. Wessen Erfüllungsgehilfin ist Merkel deiner Meinung nach und warum riskiert sie so viel?

Jo Conrad: Mit Merkel hat das gar nicht so viel zu tun. Sie führt nur aus, welche Politik in geheimen Logen beschlossen wird, wie die anderen Politiker auch. Die geheimen Hintergrundmächte wollen alle geordneten Strukturen zerstören, um ihre Neue Weltordnung einzurichten. Terror und Migrantenströme gehören dazu. Das sind alte Pläne, die jetzt mit Nachdruck durchgesetzt werden. Politiker vertreten nicht unsere Interessen, sondern setzen um, was anderswo entschieden wird. Vor den Wahlen versprechen sie zwar immer das, was die Menschen wollen, aber nach der Wahl tun sie doch etwas völlig anderes. Das ist alles Theater für die Massen. Das muss einem klar sein, denn egal für wen und für welche Partei man „seine Stimme in der Urne abgibt“, am Ende legitimiert man damit das System. Politiker führen die Ziele der Logen aus, ob es um die Flüchtlingspolitik geht oder um andere Themen. Es soll ein Chaos entstehen, damit der Weg für die so genannte Neue Weltordnung geebnet wird. Wahlen ändern da nichts und selbst, wenn es neue, kleine Parteien mit positiven Absichten gibt, werden schnell Leute eingeschleust, die dem System dienen. Die Politiker, die womöglich mit hehren Zielen und einem Gewissen starten, schaffen es gar nicht bis in die Führungsebenen. Ich wähle seit Jahren nicht mehr. Denn mit der Wahl legitimiert man die Regierung, denn man akzeptiert das Wahlergebnis, auch wenn man sich eine andere Politik gewünscht hat.

SoHM: Carl Friedrich von Weizsäcker sagte in den 80er Jahren in einem Interview mit der Zeitschrift „Sein“, dass sich „der Deutsche“ erst zu verteidigen beginnt, wenn es nichts mehr zu verteidigen gibt. Wie lautet dein Rat an Menschen, um sich auf möglicherweise bevorstehende Eskalationen vorzubereiten?

Jo Conrad: Mir hilft es, das alles aus spiritueller Perspektive zu betrachten. Es muss uns bewusst sein, dass wir massiv manipuliert sind und dunkle Kräfte über die Hierarchie der Logen, Firmen, Religionen, Militär usw. alles kontrollieren wollen. Es ist gewollt, dass wir uns streiten und uns gegenseitig bekämpfen. Wir müssen begreifen, dass die Konflikte absichtlich geschürt werden, um alle zu unterwerfen. Aber eine bessere Welt erreichen wir nicht mit Gewalt. Das schließt nicht aus, dass wir mal unser Leben verteidigen müssen, aber wenn wir uns auf gewalttätige Situationen vorbereiten, erschaffen wir ja genau das. Wir können keine bessere Welt mit Gewalt erschaffen. Ich finde es gut, dass die Menschen weitgehend friedlich bleiben und sich nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen, denn das ist das, was die Hintergrundmächte von uns wollen. Wir werden ständig in einer niedrigen Frequenz gehalten, Gewalt, Krieg, Leid, Neid, Angst, usw. Das ist die Frequenz in der sie leben. Es ist immer wieder eine bewusste Arbeit seine eigene Schwingung wieder anzuheben, wenn sie wieder mal heruntergezogen wurde, was durch Ereignisse wie die Terroranschläge in Paris, die m.E. auch reine Inszenierungen der Hintergrundmächte waren, erreicht wird. Je mehr Menschen das bewusst wird, desto größer ist unsere Chance. Letztendlich geht es um Heilung und wenn wir uns bewusst machen, dass wir durch unsere Entscheidungen viel bewirken können, besteht Hoffnung. Durch unser Bewusstsein können wir eine andere Welt erschaffen. Die Frage, die sich jeder stellen sollte, ist also: In welcher Zukunft will ich leben? Wir alle sollten uns daran erinnern, dass wir Liebe im Herzen haben und daraus heraus handeln können.

SoHM: Welches Thema brennt dir momentan am meisten unter den Nägeln?

Jo Conrad: Das gegenwärtige Weltentheater beschäftigt mich natürlich insgesamt, aber besonders der Wandel, in dem wir uns befinden. Man muss sich darüber bewusst werden, dass definitiv dunkle Kräfte wirken, die Macht und Kontrolle haben bzw. nicht aufgeben wollen, die alles tun werden, um unsere Befreiung zu vereiteln. Am schlimmsten sind Dinge wie ritueller Kindesmissbrauch und all die entsetzlichen Dinge, die Tieren und Menschen angetan werden. Und dann ist die Frage, wie das alles sich weiter entwickeln soll? Ich denke, dass es keinen anderen Weg gibt, als dass sich die Welten trennen werden, wie die Spreu vom Weizen und ich habe den Eindruck, dass das bald passiert. Menschen, die negative Dinge verursachen, werden mit den Konsequenzen konfrontiert werden, nämlich die Zerstörung der Lebensgrundlagen. Das trifft dann aber auch die, die licht- und liebevoll sind und eine spirituelle Zukunft mit Respekt vor der Schöpfung erschaffen wollen. Beides lässt sich auf einem Planeten nicht mehr gleichzeitig realisieren.

Mit dem Verstand ist es kaum möglich sich eine Trennung der Welten vorzustellen, vielleicht auf einer Frequenzebene oder mit verschiedenen Dimensionen, aber ich glaube, es wird eine andere Existenzebene geben auf der die Menschen eine liebevollere Zukunft erschaffen werden. Und es ist wichtig, dass sich jeder intensiv darauf ausrichtet in welche Welt er gehen will.

SoHM: Angenommen, wir beide wären jetzt mit dem Raumschiff Enterprise unterwegs und im Computerlogbuch würde stehen: Wir schreiben das Jahr 2028. Was sehen wir dann nach deiner individuellen Einschätzung auf der Erde? Schutt, Trümmer und ausgebeutete Ressourcen mit “Soylent Green” auf dem Speiseplan oder eine Menschheit, die in Frieden miteinander im wertschätzenden Umgang mit der Natur lebt? 

Jo Conrad: Wie eben schon angedeutet, könnte es sein, dass wir dann auf zwei Welten blicken. In einem Montauk-Zeitreiseexperiment, das William Cooper in einem Buch beschreibt, fanden sie in der Zukunft eine menschenleere Erde vor. Wenn weiter die Luft, das Wasser, die Böden vergiftet werden wie bisher, wird das möglicherweise die Konsequenz sein. Aber ich stelle mir eine Zukunft vor in der es Technologien gibt, die jetzt noch von den dunklen Mächten unterdrückt werden, dass Autos mit freier Energie fahren, dass es weniger Stress gibt, weil man nicht ständig strampeln muss, um Geld zu verdienen. Und dass für alle genau das da ist, was gebraucht wird. Es wird verschiedene Lebenskonzepte auf regionaler Ebene geben und das muss nicht global überall gleich sein. Den Anfang könnten jetzt schon verschiedene Lebensinseln machen mit regionaler Autarkie. Ich hoffe, dass wir Kontakt zu Inner- oder Außerirdischen haben werden, was uns jetzt noch vorenthalten wird. Es könnte eine Vielfalt an neuen Möglichkeiten ohne Macht- und Konkurrenzspiele geben, wenn die Menschen sich wieder als Schöpfer erfahren und erleben. Schon jetzt können wir immer wieder entscheiden: Füttern wir das alte System in vorauseilendem Gehorsam, aus Angst oder aus Opportunismus, oder erschaffen wir uns eine friedliche Welt.

SoHM: Wir danken dir herzlich für das Gespräch!

Bewusstseinserweiterung via Internet-TV

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