Autor: Aharon Schlemmer

Worin besteht eigentlich die höhere Bedeutung der Übermittlung der Lehren über die 64 Genschlüssel? Hängt sie nicht mit dem ganz natürlichen Vorgang des Aufsteigens und des evolutionären Bewusstwerdens des Göttlichen Willens und der Gnade in uns zusammen? Drängt es uns nicht danach einer höheren Bestimmung, einem Dienst, der über unsere persönliche Identität hinausgeht, anzugehören, intuitiv wissend, dass wir alle Teil eines übergeordneten „Menschheitskörpers“ sind?

 64 GenschlüsselEs ist genau diese Wahrnehmung, dass wir alle, jeder einzelne Mensch wie auch alle empfindsame Natur, im Grunde alle Schöpfung auf irgendeine für den Verstand unfassbare Art und Weise miteinander verbunden sind. Diese sickert derzeit in alle Bereiche unseres Lebens, egal ob in der Medizin, den Geistes- und Naturwissenschaften, der Erziehung oder in Bezug auf unser soziales Verhalten und das unserer Umwelt gegenüber, Stück für Stück in unser Bewusstsein.

Grundlage dieses Erwachens ist die Entdeckung der holographischen Beschaffenheit des Universums an sich. Allem Existierenden liegt eine „Heilige Geometrie“ zugrunde auf der die ganze Schöpfung aufgebaut ist. So auch unsere DNA, deren Programmierungscode exakt den 64 archetypischen Hexagrammen des alten chinesischen I Ging entspricht. Und genau dieses alte Wissen ist in den 64 Genschlüsseln als genetischer Code niedergelegt und drängt auf ganz natürliche Weise danach endlich zu erwachen, sprich: zur Gänze mit all seinem unermesslichen Potential aktiviert und entfaltet zu werden.

Und genau darin liegt die revolutionäre Bedeutung der Transmission der 64 Genschlüssel, nämlich in der Wiederentdeckung unserer inneren, göttlichen Natur. Erlebten wir uns bisher als von einer tief eingeprägten Angst beherrscht und durch ihre Wirkkraft eingepfercht in eine vorgegebene Welt von Normen, Moralvorstellungen und Glaubensüberzeugungen, welche unser Leben im Außen wie im Innen zu diktieren schienen und uns sagten was wir zu tun bzw. wie wir zu leben haben, so haben wir nun ein Werkzeug an die Hand bekommen uns selbst in unseren Genen neu zu programmieren und uns dadurch von dem genetisch ererbten Diktat der Angst zu befreien.

Doch was passiert, wenn ich mich davon frei mache? Was passiert, wenn ich einen Raum aufsuche, der noch unberührt von meinen gedanklichen Konzepten, Konventionen, Meinungen und Wünschen ist?

Genau diesen Frei-Raum suchen wir in der Kontemplation, der zentralen „Technik“ der Lehre über die 64 Genschlüssel auf. Ich versuche nicht in erster Linie die Veränderungen im Außen voranzubringen, sondern lausche in mich hinein, suche die Botschaft meiner ureigensten Natur, welche in meinen Genen niedergeschrieben ist, zu entschlüsseln und als zweiten Schritt zu aktivieren und ins Leben zu bringen.

Die Genschlüssel laden uns dazu ein mittels der „Kunst der Kontemplation“ unsere in uns angelegten Gaben, unseren Genius, zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen indem wir unsere Frequenzschwingungen erhöhen bzw. unser Schwingungsspektrum erweitern.

Haben wir bisher von unseren Ängsten eingeschränkt, quasi nur auf zwei oder drei Klaviertasten gespielt, steht uns nun – in dieser Zeit des großen Wandels, der evolutionären Neuschöpfung des Menschen – die ganze Klaviatur mit allen Oktaven und Variationsmöglichkeiten zum Musizieren zur Verfügung, deren Melodien aus der „ewigen Stille“, dem überfließenden, noch ungeschöpften Potential heraus ins physische Leben kommen und sich in symfonischer Vermählung von „Himmel und Erde“ vereinen möchten.

Es ist der evolutionäre Quantensprung vom Verstand ins Herz, welches der Versammlungsort der innerlich gefühlten Erkenntnis, der Zusammenkunft von physischem, emotionalem und mentalem Erleben ist.

Dort gebiert sich die „Neue Welt“ in vielfältigem Einklang von einzigartigen, genialen Menschen, deren Einer du selbst bist. Die Einladung ist in unserer DNA niedergeschrieben und ausgesprochen. Die mutative Verwandlung zum „Homo Sanctus“ findet statt. Doch bist auch du bereit dich auf das Neue, das Unbekannte einzulassen, den evolutionären Schritt vom Larvendasein hin zum Schmetterling zu wagen und im Lichte der göttlichen Sonne zu tanzen?

Manchmal

Reichen Worte nicht hinein

In Raum –

In Zeit –

Losgelöst verharren sie im Schweigen

Im Schweigen

Der übervollen Stille

Hört man sie flüstern –

Zartes

Von Dir“

 

Die Zeit des Großen Wandels – Über die höhere Bedeutung der Transmission der 64 Genschlüssel

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