Autorin: Beate Wiemers

Wissenschaftler, die mit ihren Erkenntnissen über natürliche Zusammenhänge zu einfach umsetzbaren und preiswerten Schlussfolgerungen kamen und entsprechende Verfahren und Technologien entwickelten, hatten oft eine unglückselige Gemeinsamkeit: Sie wurden vom jeweils gerade vorherrschenden Establishment angefeindet und oftmals bekämpft. Warum das so war und immer noch ist? Die Antwort ist einfach, denn Macht- und Geldgier veranlassten jene, die von bisherigen Vorstellungen profitierten, Neues in den Schmutz zu ziehen. Und so ist es auch heute noch. Der Jim Humble Verlag kann davon ein Lied singen. Ob Viktor Schauberger, Paracelsus, Samuel Hahnemann, Nicola Tesla, um nur einige zu nennen, oder Wilhelm Reich: Jeder erforschte die Natur auf seine Weise und kam zu segensreichen Ergebnissen für die Menschen und die Erde. Ob es dabei um alternative Heilverfahren oder Energien ging – mit den Erkenntnissen und Technologien dieser Forscher sähe die Welt anders aus. Doch gerade in Zeiten wie diesen sind die Forschungsergebnisse dieser und anderer Wissenschaftler aktueller denn je. Denn wollen wir auf der Erde umfassende Heilung für alle Menschen, kommen wir nicht umhin, uns mit dem zu befassen, was bereits damals an Wissen vorhanden war. In dieser Ausgabe betrachten wir den 1897 in Galizien, damals Österreich-Ungarn, geborenen Psychiater, Psychoanalytiker, Sexualforscher und Soziologen Wilhelm Reich etwas näher und beginnen mit einigen biografischen Stationen.

 

Reich erforschte die Natur des Lebendigen. Das, was für einige seiner Zeitgenossen nur mit Inhalten gefüllte Begriffe waren, wie etwa die von Sigmund Freud als Libido bezeichnete Lebensenergie, hat Reich physikalisch untersucht und praktisch anwendbar gemacht. In der Psychoanalyse erkannte er Zusammenhänge zwischen psychischen und muskulären Panzerungen und entwickelte darüber die Psychoanalyse zur Charakteranalyse weiter, was in die so genannte Vegetotherapie mündete. Auch das brachte ihm nicht nur Freunde ein. Doch gerade die Vegetotherapie ist noch heute Grundlage verschiedener effektiver Körpertherapien, wie etwa der Bioenergetik. Parallel führte Wilhelm Reich mikrobiotische Forschungen durch, was ihn zur Entdeckung des Orgons brachte. Seine Erkenntnisse waren spektakulär und entsprechend löste er einerseits viel Begeisterung, andererseits viel zornige Kritik aus. Während einige in ihm einen Scharlatan sahen, betrachteten ihn andere als Genie.

Ursprünge

Am 24. März 1897 in Dobzau, Galizien, als Sohn von Léon Reich und dessen Frau Cecilia geboren, verbrachte Wilhelm Reich seine Kindheit überwiegend in der Bukowina. Seine Eltern waren jüdischer Abstammung, lösten sich aber von ihrem Glauben, weshalb Reich keine dogmatisch religiöse Erziehung erhielt. Man unterrichtete ihn zu Hause von Privatlehrern, bis er das Gymnasium besuchen konnte. Mit einem der Privatlehrer pflegte Reichs Mutter ein intimes Verhältnis, was Reich als gerade Pubertierender entdeckte. Aus Scham darüber stürzte sich seine Mutter in den Freitod. Wilhelms despotischer Vater litt fortan an Depressionen und starb 1914. Nun musste Wilhelm Reich, zu dem Zeitpunkt erst siebzehn Jahre alt, den elterlichen Gutsbetrieb übernehmen, wurde aber schon 1915 durch das Einrücken russischer Soldaten zur Flucht gezwungen. Er trat der k.u.k.-Armee bei und leistete bis 1918 Militärdienst.

Anschließend ging er zum Studium der Rechtswissenschaften nach Wien, doch nach einem Semester wechselte er zum Studienfach Medizin. Ein Seminar über die Sexualität machte ihn auf Sigmund Freud aufmerksam. Was eine große Ausnahme war: Als Student wurde er bereits 1920 in die Wiener Psychoanalytische Vereinigung aufgenommen. Nach Abschluss des Medizinstudiums und der Promotion beschäftigte er sich in der Wiener Universitätsklinik mit der Neuropsychiatrie.

Querdenker

Es folgten Jahre, in denen Reich praktizierte und sich der Weiterentwicklung der Freud’schen Libidotheorie widmete, was zur Orgasmustheorie und therapeutischen Innovationen führte. Ab 1922 war Reich am Psychoanalytischen Ambulatorium für Mittellose tätig. Basierend auf seinen klinischen Erfahrungen gelangte er zu der Theorie, dass jede psychische Erkrankung mit einer Störung der sexuellen Erlebnisfähigkeit einherginge. Zugleich sah er in der Neurose ein nahezu nicht durch Einzeltherapien behandelbares Massenphänomen, das seiner Ansicht nach nur durch Prophylaxe in den Griff zu bekommen sei. Mit dieser Meinung setzte er schon damals den Grundstein für heutige Erkenntnisse der Bindungspsychologie hinsichtlich der Konsequenzen für eine Gesellschaft, wenn Individuen über keine gelungene Bindung verfügen. Reichs Sichtweise führte zu Meinungsverschiedenheiten und Konflikten mit Freud, der schließlich veranlasste, Reich aus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung auszuschließen – und zwar ohne Angabe von sachlichen Gründen.

So erfuhr Reich schon beizeiten, dass er aneckte, wenn seine Meinung nicht der des Establishments entsprach. Außerhalb psychoanalytischer Organisationen forschte Reich nun im skandinavischen Exil weiter. Der Ausschluss aus diesen Gruppen reduzierte für ihn einerseits den Austausch mit Kollegen und ging mit gesellschaftlicher Ahndung einher; andererseits konnte er nun, auf sich selbst gestellt, autonomer forschen, wenngleich die zur Verfügung stehenden Mittel limitiert waren.

Von einem der seinerzeit führenden Physiologen, Friedrich Kraus, übernahm Reich das Konzept der „vegetativen Störung“ und er entwickelte seine Charakteranalyse weiter zur bereits eingangs erwähnten Vegetotherapie. Dabei erkannte Reich den großen Wert interdisziplinärer Forschung und sagte: „Wenn verschiedene Disziplinen unabhängig voneinander, ohne Ahnung der Konsequenzen ihrer Forschung, ohne Vorsatz einander je begegnen, immer mehr nach einem bestimmten Punkte zu konvertieren scheinen (…), dann zweifeln wir nicht, dass diese Theorien, und nicht die heuristisch wertlosen isolierten, die größere Wahrscheinlichkeit für sich haben.“ Dieses Zitat könnte man auch so interpretieren, dass Reich stets nach dem gemeinsamen Nenner suchte, statt nach dem vermeintlich trennenden Faktor.

Politisches Engagement

Politisch engagierte sich Reich in der Kommunistischen Partei Österreichs und der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs. Überall sah er Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen, doch das Bewusstsein seinerzeit war nicht ausreichend genug entwickelt, um diese Zusammenhänge der breiten Masse verständlich zu machen. Oder anders betrachtet: Schon damals wurde verhindert, diese Informationen weit zu verbreiten. 1921 heiratete Reich eine ehemalige Patientin, die Medizinstudentin Anne Pink. Sie wurde später selbst Psychoanalytikerin. Die Ehe hielt bis 1932 und brachte zwei Töchter hervor, Eva und Lore. Von 1920 bis 1925 schrieb Reich mehrere Artikel, in denen er die große Relevanz der Sexualität hinsichtlich des gesamten psychischen Erlebens beschreibt. 1926 hielt er im Haus von Sigmund Freud einen Vortrag über charakteranalytische Methoden, was Freuds Missgunst nach sich zog. Konflikte zwischen den beiden bahnten sich an. In seinem 1926 verfassten Werk „Hemmung, Symptom und Angst“ kam erstmals eine gewisse Abkehr von der Sexualität zum Ausdruck. Mit dem Buch „Die Funktion des Orgasmus“ (1927) ehrte Reich wiederum Freud mit einer Inschrift. Er überreichte es Freud zu dessen 70. Geburtstag, doch der fühlte sich angegriffen, weil Reichs Theorie seiner eigenen widersprach und es kam in der Folge zum Streit. 1930 zog Reich nach Berlin und engagierte sich dort in der „Sexual-Reform-Bewegung“, also Jahrzehnte bevor das Thema Sexualität durch die Hippie-Bewegung in den 1960er Jahren gesellschaftlich neu definiert wurde. „Der sexuelle Kampf der Jugend“ ist ein weiteres Werk aus dem Jahre 1932, eine Art Aufklärungsschrift für junge Menschen, doch 1933 gab es erste Stürmungen der Sexualberatungsstellen in Berlin durch die SA.

Im Exil ab 1933

1933 emigrierte Reich nach Kopenhagen. Seine Bücher wurden in Deutschland zu jener Zeit verbrannt. 1934 verlor er die Aufenthaltsgenehmigung für Dänemark, woraufhin er nach Oslo emigrierte. Der Internationale Psychoanalytische Verlag, den Freud leitete, weigerte sich, Reichs Charakteranalyse herauszugeben. Das Werk allerdings ist heute noch ein wichtiger psychoanalytischer Lehrstoff.

In Kopenhagen unterhielt Reich ein vergleichsweise gut ausgestattetes Labor hinsichtlich der Technik und des Personals. Hier begann er, empirische Forschungen durchzuführen. Dabei stieß er im Grenzbereich zwischen organischer und anorganischer Materie auf so genannte vesikuläre Gebilde, die er als Bione bezeichnete. Nach der Trennung von seiner Frau Anne führte er eine inoffizielle Ehe mit Elsa Lindenberg, einer Balletttänzerin und Atemtherapeutin. Ende 1933 begann in Dänemark bereits eine Pressekampagne gegen Reich. Von Skandinavien aus veröffentlichte er im Eigenverlag die Schrift „Die Massenpsychologie des Faschismus“, ein Werk, das später zum soziologischen Klassiker des 20. Jahrhunderts avancierte. Darin beschrieb er schon den Niedergang der Kommunistischen Partei und analysierte den Faschismus, der nach seiner Ansicht aus Sexualunterdrückung und der mystischen Hoffnung auf einen Befreier basiert. Die Schrift hatte für ihn einen Ausschluss aus der KPD zur Folge. Das Werk hat übrigens bis heute nichts an Aktualität eingebüßt, denn faschistische Strukturen sind heutzutage vielerorts zu erkennen, wenngleich sie auch besser maskiert zu sein scheinen als damals. In dem Werk wandte Reich seine klinischen Vorstellungen von der menschlichen Charakterstruktur auf den gesellschaftlich-politischen Kontext an. Er analysierte darin elementare Zusammenhänge zwischen autoritärer Triebunterdrückung und faschistischer Ideologie und welche Bedeutung die autoritäre Familie und die Kirche dabei hatten.

Der sexuell unterdrückte Mensch sei, so Reich, zu großen Anteilen infantil und somit an die elterliche Autorität gebunden, was die seelische Bereitschaft beinhalte, einem Führer zu folgen. Das sei ein Dilemma, denn einerseits sehne sich der Mensch nach Freiheit, hätte aber andererseits große Angst vor ihr. Auch diese Erkenntnis Reichs ist heute nach wie vor aktuell. Freud attackierte Reich derweil weiter, was Reichs Leben im skandinavischen Exil negativ beeinflusst. Reich verhielt sich nach außen somit zurückhaltender und konzentrierte sich weiter auf seine Forschungen. Dabei untersuchte er immer mehr bioenergetische Wirkmechanismen des Lebens.

Emigration in die USA

1939 emigrierte Reich in die USA. Elsa Lindenberg begleitete ihn nicht. In den USA heiratete Reich Ilse Ollendorff. Kurz vor dem Beginn des Krieges übersiedelte Reich nach New York, wo er einen Lehrauftrag an der New School for Social Research hatte. Während und nach dem Lehrauftrag widmete sich Reich der Orgonforschung, die auf der Bionforschung aufbaute. Eine „spezifisch biologische Energie“, die Reich als Orgon bezeichnete, wurde fortan Forschungsschwerpunkt für den Wissenschaftler. In von Reich selbst konstruierten Orgon-Akkumulatoren sei diese Energie konzentrierbar und biophysikalische Grundlage seiner Therapien.

Monatelange Messungen führten zu Resultaten, die gängige physikalische Theorien in Frage stellten. Reich setzte sich daraufhin mit dem ebenfalls in die USA emigrierten Albert Einstein in Verbindung. Einstein interessierte sich zwar für Reichs Forschungen und bat ihn auch um einen Orgon-Akkumulator, um sich selbst von dessen Funktionsweise zu überzeugen; letztendlich aber ging er nicht auf Reichs Orgon-Hypothese ein und tat Reichs Ergebnisse als Messfehler ab. Denn hätte er Reichs Ergebnisse bestätigt, hätte der 2. Thermodynamische Hauptsatz in der Physik korrigiert werden müssen. Trotz der großen Enttäuschung über Einsteins Haltung forschte Reich aber weiter.

Und er fand immer mehr Anhänger, was nicht zuletzt auf seine zahlreichen Publikationen zurückzuführen war. Doch scheinbar wurden seine Anhänger zu zahlreich, denn plötzlich war die amerikanische Gesundheitsbehörde, FDA, zur Stelle und kritisierte Reichs Arbeit mit dem Orgon-Akkumulator, denn Reich begann zu forschen, ob sich mit der Orgonenergie sogar Radioaktivität neutralisieren lassen würde, bekannt als Oranur-Experiment. Dabei sterben allerdings Labormäuse und einige Mitarbeiter erkranken, woraufhin Reich sein Labor evakuierte. Um schädliche Folgen zu vermeiden, arbeitete Reich am so genannten Cloudbuster. Ebenso wie der Orgon-Akkumulator ist auch der Cloudbuster ein Gerät, das unmittelbar auf die Funktionen der kosmischen Lebensenergie Einfluss nehmen kann, indem es auf bioenergetischer Ebene wirkt, von wo aus wiederum die stofflich-materielle Ebene beeinflussbar ist. Cloudbuster sind insbesondere heute wieder sehr im Gespräch im Zusammenhang mit dem Schutz vor Strahlungen durch Handy-Masten und andere gesundheitsschädliche Faktoren.

In die Knie gezwungen

1946 bereits unter den Eindrücken einer sich zeigenden Kampagne gegen ihn leidend, schrieb Wilhelm Reich das Traktat „Die Rede an den kleinen Mann“, ein Buch, das gerade heute auch noch bzw. wieder sehr lesenswert ist. Darin setzte er sich mit der Kleinkariertheit der Normalbürger auseinander, der nichts mehr fürchtet als die Erkenntnis über sich selbst. Als das Werk entstand, ahnten viele nicht, dass eine Regierungsstelle, die Gesundheit zu schützen hatte, im Verbund mit Politikern und Geschäftemachern die Orgonforschung angreifen würde.

In Einsamkeit nach dem Oranurexperiment schrieb Reich 1951 das Buch „Murder of Christ“, eine gleichermaßen beeindruckende wie auch missverstandene Arbeit. Darin berichtete Reich u.a. über die Falle, in die die Menschheit im intellektuellen Erfassen ihres Seins gelandet sei. Christus, der für Reich ein Repräsentant des einfachen Lebens war, sei von der „emotionalen Pest“ der Menschen eine Art Projektionsfigur für Opfer, Hoffnung und Verehrung, ein Licht für all jene, die ein trostloses Dasein führten, eine Figur, von der man sich Befreiung erhoffte, Befreiung, die aber nur durch eigene Bewusstwerdung erreicht werden könne. Dass Christus für die Sünden der Menschheit gestorben sei, sei nach Reich nur ein Mythos und von jenen ins Leben gerufen, die ihn umbrachten, damit die Menschen ihr Streben nach Freiheit und ihr eigenes Christusbewusstsein nicht selbst zu erlangen versuchten. Auch damit machte sich Reich nicht gerade beliebt, denn er traf auf einen empfindlichen Nerv und gefährdete mit seiner Sichtweise zudem die Autorität der Kirche.

Später wurde Reich selbst zu einer Art Projektionsfigur des Christusmordes, denn die Journalistin Mildred Brady verfasste einen vernichtenden Artikel über ihn, nachdem Reich ihre auf einer Neurose basierende Orgasmusunfähigkeit nicht mit dem Orgon-Akkumulator heilen konnte.

Der Anfang vom Ende

Das Anfang der 1950er Jahre vermehrt auftretende Auftauchen von Ufos hat weitere Auswirkungen auf Reichs Leben, da er feststellte, dass dieses Auftauchen immer mit einer Veränderung der Atmosphäre einherging. Daraus entstand das Buch „Contact with Space“, das allerdings nur in einer kleinen Auflage erschien. Bis heute existieren verschiedene Aussagen darüber, dass 1947 Ufos über den USA abgestürzt und sogar Außerirdische lebend geborgen worden seien. In dieser Zeit wurde auch die CIA gegründet, eine der heute mächtigsten Organisationen der Welt.

Im März 1954 erging eine Verfügung, die Transport, Verleih und Verkauf von Orgon-Akkumulatoren untersagte. Kurze Zeit später mussten noch existierende Geräte zerstört werden und Bücher, in denen das Wort Orgon auftrat, wurden vernichtet. Dr. Michael Silvert, ein Mitarbeiter Reichs, versuchte noch, einige Orgon-Akkumulatoren zu retten, weswegen man ihn zu einem Jahr Gefängnis verurteilte.

Reich selbst wurde zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er erfolglos gegen das Urteil angegangen war. Im März 1957 trat er die Strafe an. Enttäuscht vom angeblich freiheitlichen Amerika wollte er nach seiner Entlassung mit seiner neuen Lebensgefährtin Aurora Karrer in die Schweiz übersiedeln, doch dazu kam es nicht mehr. Noch in der Haft starb Reich am 3. November 1957 an Herzversagen; zumindest wurde das als Todesursache offiziell angegeben. Inwieweit Reichs Rolle in der Diskussion über Ufos und einer möglichen Zusammenarbeit der USA mit Außerirdischen mit seinem Tod zu tun hatten, bleibt spekulativ.

2009 produzierte der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda die TV-Dokumentation „Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?“ und 2012 den Spielfilm „Der Fall Wilhelm Reich“, der in die Kinos kam und noch bei youtube zu sehen ist.

Ein Auszug aus dem Werk „Die Rede an den kleinen Mann“: Es ist notwendig, dass der ‚Mann aus dem Volke‘ erfahre, wie ein Wissenschaftler und Psychiater tatsächlich arbeitet, und wie er, der kleine Mann, seinem erfahrenen Blick erscheint. Er muss lernen, die Wirklichkeit zu erkennen, die allein seiner verderblichen Autoritätssucht entgegenwirken kann. Man muss ihm klar sagen, welche Verantwortung er trägt, ob er nun arbeitet, liebt, hasst oder schwätzt.“ Reichs Appell an die Menschheit, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und sich nicht länger von vermeintlichen Autoritäten versklaven zu lassen, sollte heute, mehr als sechzig Jahre nach seinem Tod, Pflichtlektüre für alle sein.

Wilhelm Reich – Universalgenie und seiner Zeit weit voraus

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