Autor: Hans U. P. Tolzin

Seit Dezember 2013 bis zum 23. September 2015 sind laut offizieller Zählung der WHO insgesamt 11.295 Menschen durch das Ebolavirus gestorben. Interessanterweise ging die Zahl der erfassten Malaria-Todesfälle in den betroffenen Ländern im gleichen Maße zurück. Das ist merkwürdig, denn Malaria und Ebola haben im Grunde die gleichen Symptome. Hat es überhaupt jemals so etwas wie eine Ebola-Epidemie gegeben?

 

Was ist wirklich an der Ebola-Panikmache dran?

Diagnoseverschiebung statt Epidemie?

Der Vergleich der Malaria- und Ebola-Fallzahlen ist schon ein erster Anlass, innezuhalten und darüber nachzudenken, was dies bedeuten könnte: Wenn die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle von fieberhaften Brechdurchfällen in Westafrika insgesamt nicht zugenommen hat, sondern sich nur der Name der Diagnose geändert hat, kann man dann überhaupt von einer „Epidemie“ sprechen?

Das Phänomen der „Diagnoseverschiebung“, wie ich es nenne, ist nicht neu, sondern tritt häufiger auf, als gemeinhin bekannt ist. Interessanterweise profitieren in der Regel die Hersteller von einer derartigen Änderung einer Diagnose. Wenn sich beispielsweise zeigt, dass sich ein bestimmter Impfstoff als wirkungslos erwiesen hat, dann lag es eben nicht am Impfstoff, sondern daran, dass der Erreger „mutiert“ ist oder andere Erreger in die durch die Impfung erzeugte „Erreger-Lücke“ geschlüpft sind. Die Hersteller finden immer willfährige Forscher, die mit solchen Interpretationen von Testergebnissen einen nachträglichen Persilschein für den Impfstoff liefern.[1]

Bei Ebola greift diese Motivation natürlich nicht, denn vor dem Ausbruch in Westafrika gab es ja noch keinen Impfstoff. Bevor wir uns jedoch in einem späteren Artikel mit den wahren Motiven für die Ebola-Panikmache beschäftigen, sollten wir noch ein paar Fakten näher betrachten.

Zunächst einmal müssen wir verstehen, dass über die Diagnose nicht der Arzt vor Ort bestimmt, sondern hochtechnisierte Labors in Europa, z. B. das Pasteur-Institut in Lyon (Frankreich) oder das Bernhard-Nocht-Institut (BNI) in Hamburg. Deren erste Testergebnisse, die maßgeblich für die Ausrufung der Ebola-Epidemie waren, wurden und werden von der weltweiten medizinischen Gemeinde mehr oder weniger kritiklos hingenommen. Dabei spielt eine gute Portion Eigennutz eine Rolle, denn jede „schreckliche neue Epidemie“ sorgt im medizinischen System für Umsätze und Arbeitsplätze.

Aus Sicht des Patienten – und um den geht es ja eigentlich – gibt es gleich mehrere schwerwiegende Gründe, diesen Laborergebnissen zu misstrauen. Beispiel: Studien zufolge machen in manchen Gegenden Afrikas bis zu 20 % der Bevölkerung Ebola völlig ohne Symptome durch. Allenfalls einer von hundert bis einer von tausend Menschen, die sich mit dem Virus infizieren, wird tatsächlich krank. Selbst wenn das Virus, wie die Virologen behaupten, tatsächlich eine ursächliche Rolle bei der Erkrankung spielen sollte, kann es also auf keinen Fall die alleinige Ursache der Krankheit sein.

Ebola Heilung durch MMS

Dies finden jedoch nur echte Patientenvertreter bemerkenswert. Virologen blenden diesen Teil der Realität üblicherweise einfach aus. Auch hier regiert der Eigennutz: In dem Moment, in dem der Virologe die Diskussion anderer Krankheitsursachen zulässt, verliert er seinen Alleinanspruch auf die Krankheit und die Epidemie und muss sich Forschungsgelder, Nobelpreise und Ruhm etc. nun nicht mehr nur mit seinen Virologen-Kollegen, sondern z. B. mit den Toxikologen teilen.

Die genaue Erforschung dieser weiteren Faktoren wäre für die Patienten also eminent wichtig, denn schließlich ist nur durch die Beseitigung der eigentlichen Krankheitsursachen eine Heilung möglich. Doch solche Untersuchungen erfolgen in der Regel nicht. Von der Unterdrückung dieser möglichen Ursachen haben nicht nur die Virologen etwas, sondern auch jene Kreise, von deren Geldern sie abhängig sind: Die Symptome von Malaria, Ebola und ähnlichen fieberhaften Tropenerkrankungen sind nämlich weitgehend identisch mit den Nebenwirkungen von Pestiziden und verschiedenen in den Tropen verwendeten Medikamenten – was deren Hersteller natürlich nicht hören wollen.

Das Gegenteil von Heilung

Auf meiner Reise durch Guinea im Mai 2015 konnte ich mich u.a. von folgenden Dingen überzeugen:

  1. Bei jeder Art von fieberhaften Brechdurchfällen werden die Patienten, wenn vorhanden, sofort mit einem Malaria-Schnelltest untersucht. Verläuft dieser positiv, erhalten sie für drei Tage Paracetamol und Artesunate-Amodiaquine, ein Malariamittel. Die möglichen Nebenwirkungen entsprechen den Symptomen von Malaria, Ebola & Co., was einer Verstärkung der Symptome gleichkommt, also dem Gegenteil von Heilung.
  2. Sind keine Malaria-Schnelltests vorhanden oder schlägt die Behandlung nicht an, wird zu Antibiotika und Antiparasitenmitteln gegriffen. Auch hier das gleiche Problem: Die Nebenwirkungen können Fieber, Brechdurchfälle, Kopfschmerzen und Blutungen verursachen. Wenige Wochen vor dem Ausbruch von Ebola im Dorf Meliandou fand in der Umgebung „die bisher erfolgreichste“ Antiparasitenaktion statt. Sobald ein Patient eines der schulmedizinischen Medikamente erhalten hat, ist eine klare Diagnose nicht mehr möglich, da die Symptome auch auf Nebenwirkungen bzw. Medikamentenvergiftung beruhen kö
  3. Auch in den entlegensten Dörfern Guineas werden Pestizide eingesetzt. Auf den Ausfallstraßen der größeren Orte bieten Händler u.a. Glyphosate an. Deren Nebenwirkungen werden ja derzeit sehr intensiv öffentlich diskutiert. Bekannt ist z.B., dass eine Glyphosat-Vergiftung ein Türöffner für alle möglichen potentiell tödlichen Infektionen sein kann.
  4. Die allerersten Ebola-Patienten im Dorf Meliandou in Guinea waren malariapositiv und erhielten die typische 3-tägige Malariabehandlung. Nachdem sich ihr Zustand nicht verbessert, sondern rapide verschlechtert hatte, wurden auch andere Medikamente eingesetzt – mit den entsprechenden möglichen Nebenwirkungen.

Die einzigen aus meiner Sicht sinnvollen Medikamente, die ich in den staatlichen Krankenstationen gesehen habe, waren Elektrolyt-Infusionen und Vitamin C-Injektionen. Doch wie man mir erklärte, waren viele Medikamente nicht immer verfügbar.

Warum der Erreger nicht allein die Ursache sein kann

Würde man jeden Menschen, ob gesund oder krank, alt oder jung, Männchen oder Weibchen, systematisch auf alle als pathogen angesehenen Erreger untersuchen, würden wir bei jedem mehrere dieser Erreger vorfinden, ohne dass derjenige krank sein muss.[2] Beispiele: Bereits vor etwa 70 Jahren stellte der deutsche Medizin-Professor Arthur Buzello fest, dass praktisch jeder Mensch in seinem Darm Tetanus-Bazillen beherbergt – ohne deshalb automatisch auch an Tetanus zu erkranken.[3] Ähnlich verhält es sich beim Humanen Papillomavirus, welches die Ursache von Gebärmutterhalskrebs sein soll: Fast jede Frau kommt im Laufe ihres Lebens mit dem Virus in Kontakt und nur ein kleiner Bruchteil erkrankt. Diese Liste ließe sich fast endlos fortsetzen.

Der Arzt gibt dem Labor mit der Patientenprobe seinen Ausgangsverdacht mit, der auf der morgendlichen Lektüre der „BLÖD“ oder des „SPEIGELS“ beruhen kann. Dieser Ausgangsverdacht wird vom Labor bestätigt oder auch nicht. Wird er bestätigt, hört der Schulmediziner automatisch auf, weiter nach Ursachen zu suchen. Allein dies wäre meiner Ansicht nach ein handfester Grund, einem Arzt sofort die Approbation zu entziehen: Dieses Vorgehen macht die Diagnose zu einem Zufallsereignis und für viele Patienten zu einem tödlich endenden russischen Roulette. Besteht nämlich die wahre Ursache einer Erkrankung z. B aus einer Medikamentenvergiftung, wird diese völlig übersehen: Der labortestgläubige Arzt klammert sich an den einen positiven Erregerbefund – der für sich alleine aber gar nichts über den Gesundheitszustand eines Menschen und noch weniger über die tatsächliche Ursache einer Erkrankung aussagt!

Selektive Untersuchung der Patientenproben begünstigt Schein-Epidemien

Bis heute hat die medizinische Welt die Tatsache, dass die ersten angeblichen Ebola-Patienten malariapositiv waren, nicht zur Kenntnis genommen. Die ersten Patientenproben wurden von Mitarbeitern der Weltgesundheitsbehörde (WHO) und den Ärzten ohne Grenzen (MSF) nach Europa geschickt. Merkwürdigerweise bestand der von ihnen mitgegebene Auftrag (Ausgangsverdacht) darin, die Proben auf Ebola, Marburgfieber und Lassafieber zu testen, nicht aber auf Malaria oder andere häufig in den Tropen vorkommende Erreger – und schon gar nicht auf Hinweise für Vergiftungen.

Malariatest

Wer auch immer in Guinea auf die verrückte Idee gekommen ist, die Proben auf das Ebolavirus testen zu lassen – eine Anfang 2014 für Guinea noch völlig exotische Diagnose – hat damit künstlich die angebliche Ebola-Epidemie entfacht, denn etwa ein Viertel der nach Lyon und Hamburg geschickten Proben waren ebolapositiv. Ich wollte die Person, die ich in Verdacht hatte (ein hoher Armeearzt und früherer Gesundheitsminister), interviewen, wurde aber von ihr tagelang hingehalten, so dass leider nichts daraus wurde.

Warum die Verantwortlichen bei kritischen Nachfragen abtauchen

Dieses Abtauchen der Verantwortlichen ist geradezu typisch: Ich hatte z.B. bei MSF und beim BNI erfragen wollen, warum die Proben nicht auf andere mögliche Ursachen untersucht wurden, denn schließlich waren drei Viertel der Proben ja ebolanegativ gewesen. Nach den ersten Antworten habe ich weder von Prof. Günther, dem Verantwortlichen beim BNI, noch von der deutschen Pressestelle der „Ärzte ohne Grenzen“ weitere Reaktionen auf meine Emails erhalten. „Ärzte ohne Grenzen“ ist wahrscheinlich die Organisation, die am stärksten mit Ebola-Patienten befasst war. Die letzte Antwort der Pressestelle, man könne mir leider keinen Ansprechpartner nennen, ist lächerlich.

Wir können die ganzen Vorgänge rund um Ebola und das Abtauchen der Verantwortlichen bei kritischen Rückfragen nur verstehen, wenn wir die finanziellen Abhängigkeiten der medizinischen Forschung von Zuwendungen der Pharmaindustrie und ihren „gemeinnützigen“ Stiftungen zur Kenntnis nehmen. Jeder Forscher, jedes Institut, das aus der Mainstream-Lehrmeinung ausschert, muss mit dem künftigen Ausbleiben von Aufträgen und Zuschüssen rechnen. Sowohl beim BNI als auch bei MSF hat man ganz offensichtlich Angst vor den möglichen Folgen, wenn die Ebola-Diagnose durch ihre Schuld öffentlich in Frage gestellt wird.

Angefangen hat diese Abhängigkeit bereits Anfang des letzten Jahrhunderts, als die Carnegie-Stiftung und das Rockefeller-Institut durch sehr großzügige Zuschüsse für schulmedizinisch orientierte medizinische Schulen und Universitäten das Aus für die Alternativmedizin einläuteten, die bis dahin eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellt hatte.[4]

Ebola heilen, aber wie?

Wenn aber Ebola und Malaria im Grunde die gleichen Krankheiten sind, dann müssten natürlich auch alternativmedizinische Methoden, die bei Malaria anschlagen, ebenso bei Ebola-Patienten wirken. Ich hatte auf meiner Reise durch Guinea MMS dabei, aber keine Gelegenheit, es bei Patienten anzuwenden. Vielleicht ergibt sich bei einer späteren Reise durch Guinea die Möglichkeit dazu.

Weitere Hintergrundinfos

Detaillierte Hintergrundinfos zur Ebola-Panikmache gibt es für alle Interessierten in zwei Ausgaben meiner Zeitschrift „impf-report“ und auf einer Vortrags-DVD. Alle drei können bei Interesse auch zum Set-Preis in meinem Webshop bestellt werden.

Oder Sie warten auf die nächste Ausgabe von Spirit of Health mit einer Fortsetzung dieses Artikels.

Die Seuchenerfinder: http://tolzin-verlag.com/fbu094

„impf-report“ Nr. 104 inkl. Vortrags-DVD: http://tolzin-verlag.com/ira104

„impf-report“ Nr. 108: http://tolzin-verlag.com/ira108

Vortrags-DVD separat: http://tolzin-verlag.com/dvd145

Info-Paket Ebola: http://tolzin-verlag.com/ipa151

 

[1] weitere Beispiele für solche Diagnoseverschiebungen finden Sie in meinem Buch „Die Seuchen-Erfinder“

[2] siehe dazu auch mein Buch „Die Seuchen-Erfinder“

[3] siehe dazu auch mein Buch „Die Tetanus-Lüge“

[4] mehr dazu in meinem Buch „Die Seuchen-Erfinder“

Was ist wirklich an der Ebola-Panikmache dran?
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