Autorin: Beate Wiemers

Seit Oktober 2006 ist der von Merck & Co. entwickelte HPV-Impfstoff Gardasil auf dem europäischen Markt. Im Sommer 2007 folgte der Impfstoff Cervarix von GlaxoSmithKline. Beide Impfstoffe sind für Frauen zwischen neun und 26 Jahren zugelassen.

 

HPV-Impfung – Pharmaindustrie sucht neue Zielgruppen in Afrika

HPV ist die Abkürzung von Humane Papillomaviren, die im Verdacht stehen sollen, eine Vorstufe des Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinom) zu kennzeichnen.

Cui bono?

Obwohl seinerzeit keine einzige Studie abgeschlossen war, die den klinischen Nutzen einer HPV-Impfung nachwies, wurden die Zulassungen für Gardasil und Cervarix erteilt. Gardasil enthält Hülleneiweiß aus dem Genlabor. Als so genannte „Arzneiliche Hilfsstoffe“ sind zudem Natriumborat, Polysorbat 80 und Aluminiumhydroxphosphat-Sulfat enthalten. Nach dem Auftreten schwerer Nebenwirkungen und sogar einiger Todesfälle im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit erfolgten Impfungen, geriet die Impfung immer mehr in die öffentliche Diskussion. Die dokumentierten Beschwerden nach der HPV-Impfung bezogen sich auf Gelenkentzündungen, Störungen der Schilddrüsenfunktion, Multiple Sklerose, Morbus Crohn und Autoimmunerkrankungen.

Impfung mit Folgen

Dennoch erwies sich Gardasil allein auf dem deutschen Markt als „Glücksgriff“ für die Pharmaindustrie. Das Mittel erzielte schon im ersten Jahr nach der Zulassung und nach der Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch Institut) satte 267 Millionen Euro Umsatz. Während der Tenor der meisten Frauenärzte und Gesundheitsbehörden in Richtung „Pro-Impfung“ ging, mehrten sich jedoch die Stimmen jener, die den Nutzen der Impfung anzweifelten und sogar vor den damit einhergehenden Gefahren warnten. Seit Mitte 2012 gab es 119 gemeldete Todesfälle, 894 Fälle von körperlicher Behinderung und 9.889 gemeldete Besuche in der Notaufnahme auf Grund des HPV-Impfstoffes.

http://www.individuelle-impfentscheide.de/index.php/impfen-mainmenu-14/aktuelles-mainmenu-42/23-die-hpv-impfung

http://www.arznei-telegramm.de/html/2009_08/0908071_01.html

http://www.ahrp.org/cms/content/view/18/87/

Versuchskaninchen Afrika

Afrika, ein für die Pharmaindustrie immer wieder beliebter Versuchs-Kontinent, bot sich auch hier als neues Versuchslabor an. Das „Zentrum für Gesundheit“ schrieb 02.08.2013 in einem Artikel mit dem Titel „Nebenwirkungen der HPV-Impfung“: „Die Kosten für eine komplette Impfreihe betragen mehr als 400 US-Dollar. Das ist ein Betrag, den keine dieser armen Familien je aufbringen könnte. Daher müssen sich Gruppen wie die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI-Alliance), ursprünglich eine Idee der Bill & Melinda Gates Foundation, jetzt kreative Subventionierungsprogramme ausdenken, um dennoch ihr Ziel zu erreichen, alle Mädchen auf der Welt zu impfen.“ Um die Impfung für die afrikanische Bevölkerung erschwinglicher zu machen, ließ die GAVI Alliance mit Preissenkungen für die Impfstoffe auch nicht lange auf sich warten. Seit 2011 kann die GAVI-Alliance eine HPV-Impfdosis in Afrika für fünf US-Dollar anbieten. Und die Bundesregierung unterstützt die Aktivitäten der GAVI-Alliance finanzkräftig. Die Unterstützung stieg, die die Ärztezeitung am 21.07.2012 berichtete, in den vergangenen Jahren von vier Millionen (2010) auf 20 Millionen Euro im Jahr 2011. Für 2012 sollen 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden – auf Steuerzahlers Kosten, versteht sich.

Laut der Fachzeitschrift Pharmaceutical Regulatory Affairshinterlassen sowohl Gardasil® (Merck & Co.) als auch Cervarix® (GlaxoSmithKline) genetische Fingerabdrücke im Gehirn geimpfter Kinder. Konkret heißt das, dass die gefährlichen Inhaltsstoffe des Impfstoffs die Blut-Hirn-Schranke passieren können. Zu den Folgen können wiederum Entzündungen der Blutgefäße im Gehirn gehören und das wiederum kann Autoimmunerkrankungen verursachen, wie etwa die zerebrale Vaskulitis, und sogar bis zum Tod führen.

Wie das amerikanische Online-Portal www.NaturalNews.com am 20.03.2013 in einem Artikel von Sherry Baker berichtete, sagen in den USA inzwischen zumindest immer mehr Eltern „Nein!“ zu der HPV-Impfung. Was Afrika angeht, dürften aufgrund von mangelnder Bildung, technischer Infrastruktur und finanziellen Mitteln vorläufig wenige Eltern erkennen, dass sie ihren Kindern keinen Gefallen mit der Impfung tun. Einmal mehr also wird Afrika dazu missbraucht, um Absatzmärkte für Präparate zu schaffen, die nur schaden und nicht nutzen. Bleibt zu hoffen, dass sich ein kritisches Bewusstsein gegenüber Marketingkampagnen der Pharmaindustrie und ihren Helfershelfern aus Politik und Medien weltweit mehr und mehr durchsetzt. Eine Organisation, die sich für mehr Aufklärung über die Gefahren von Impfungen weltweit engagiert, ist www.bukopharma.de. Die Pharmakampagne freut sich über Spenden und Engagierte, die die Arbeit mitgestalten möchten und sei es „nur“ in Form von Protestbriefen.

http://www.naturalnews.com/039565_HPV_vaccines_parents_daughters.html

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/article/818423/hpv-impfung-maedchen-afrika.html

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/nebenwirkungen-hpv-impfung-ia.html

http://www.nvic.org/vaccines-and-diseases/HPV/gardasilaug82006.aspx

http://sanevax.org/hpv-vaccine-vaers-reports-march-2012/

 

Filmtipps:

Rüdiger Dahlke über die Gebärmutterhalskrebsimpfung: http://www.youtube.com/watch?v=4XW6e0cU3VU

ARD-Monitorbeitrag: http://www.youtube.com/watch?v=FEUsOD5lAjE

 

HPV-Impfung – Pharmaindustrie sucht neue Zielgruppen in Afrika
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